Bonner Segel-U-Meisterschaft
Von: Ignatios Souvatzis (u502sou@beverly.kleinbus.org) [Profil]
Datum: 23.06.2009 17:04
Message-ID: <slrnh41rn7.r29.u502sou@marie.beverly.kleinbus.org>
Newsgroup: de.rec.sport.segeln
Datum: 23.06.2009 17:04
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Segel-U-Boote gab's vorgestern auf der Bonner Stadtmeisterschaft nicht zu bewundern; es kam weder zu Kenterungen noch zu Untergängen; allerdings war der Regen, wenn er auch nicht an die Rheinwoche 2005 heranreichen konnte, so doch reichlich. Persenning 'runter, zum Himmel geguckt, auf Seitenstegende liegen gelassen. Doch noch Schlepp besorgt, Benzintank in die Motorbox geschafft. Segel angeschlagen. Kaum fertig, kam ein hübsches Schauerfröntchen durch. Die ganzen Segler vom YCM standen im Clubhaus (bis auf zwei Piratensegler, die noch nicht da und wach waren) und runzelten die Stirn gen Norden. Schliesslich reduzierte es sich soweit, dass wir das Taxiboot betraten und uns in zwei Gruppen zum BYC an der Hafenausfahrt 'rüberfahren ließen. Nach Erledigung der Formalia ging's dann zurück, und im eigenen Boot wieder los, um den Start nicht zu verpassen. Leider kamen wir nicht rechtzeitig aus dem Nehrstrom, und fuhren so erstmal hinterher - nur ein Pirat war noch hinter uns. Die geschlossenen Kielboote ließen wir allerdings recht bald hinter uns, allein Michael auf der anderen BM war nicht ganz einholbar. Allerdings konnten wir einen Pirat ganz gut kontrollieren - selbst ohne deutlichen Vorteil bei taktischen Spielchen - und ein weitere war weit abgeschlagen... Dann kam der Regen wieder, und der Wind wurde schwächer; wir hielten unsere Position, kamen aber nicht recht vorwärts und mussten die Taktik danach ausrichten, mit marginalem Wind den Nichtkleinfahrzeugen aus dem Weg zu bleiben. Wir blieben am Ende 3. in unserer Startgruppe, die leider nicht mehr Boote hatte. Den 1. nach gesegelter Zeit, einen Kielzugvogel, konnten wir die ganze Zeit nicht sehen. Die geschlossenen Kielboote hinter uns erst recht nicht. Unser Schlepper nahm dann problemlos unsere Leine an, wir warteten dann gemeinsam unterhalb der Ziellinie auf den letzten Piraten, der irgendwann unter der Oberkasseler Brücke sichtbar wurde. Jörg und Tanja erzählten später, sie hätten zuerst Probleme mit dem Großfall gehabt, und später Probleme mit der Schifffahrt... Nunja, letzteres ist eigentlich inbegriffen; auf dem Rhein muss man halt frühzeitig den richtigen Kurs wählen, das gehört zum Regattageschäft. Unser Schlepp war recht flott - ca. 9 km/h über Grund, also 14 km/h durchs Wasser, das segeln wir aus eigener Kraft nicht; wir waren in weniger als zwei Stunden wieder an unserer Steganlage. Wo wir leider einen kleinen Riß im Groß vor der mittleren Segellatte fanden. -is -- seal your e-mail: http://www.gnupg.org/[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Thomas Erstfeld (23.06.2009 21:29)
