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Tatort: Schiffe versenken (24.5.2009, ARD)

Von: Gödeke Michels (nix@nix.nix) [Profil]
Datum: 25.05.2009 07:03
Message-ID: <1j09eyn.1x8g61x1mijow2N%nix@nix.nix>
Newsgroup: de.rec.tv.serien de.rec.sport.segeln
Hallo,

eigentlich ein interessanter Tatort gestern. Wenn ich da nicht so viele
Ungereimtheiten gesehen hätte... Vielleicht können die Mitleser aus der
Seglergruppe (eine für Berufsschiffahrt kenne ich nicht) was dazu sagen.

Die Brücke des angeblichen Containerschiffes sah mir mehr nach
Fischkutter der 20 Meter Klasse aus als nach einem 80 Meter Container
KüMo.

Wenn Container die Ladung sind, warum gibt es dann 2 Frachträume, wo
Kisten lose rumstehen (ungesicherte Ladung)?

Wenn der Kapitän schon merkt, das Ballastwasser fehlt und das Schiff
damit Kopflastig ist, warum wird nicht innerhalb von Minuten
Ballastwasser aufgenommen?

Warum wollte der 1. Off. die obersten Container ins Meer werfen? Oben
stehen doch die mit dem leichtestem Gewicht?

Warum wurden die erst bei Sturmankündigung mit Stoffbändern gesichert
statt gelascht?

Warum konnt der Teil, der im MAschinenraum spielt nicht in einem
richtigem Maschinenraum gedreht werden statt in so einem
"Spielzeugschiff"? (Ich habe schon einge Maschinenräume von
Containerschiffen gesehen. Das im Film gezeigte war bestenfalls Kutter).

Wieso ist der Weserlotse erst an der 12 Meilen Grenze von Bord gegangen?

Wieso soll sich das Schiff auf dem Weg von Bremerhaven nach Norwegen so
weit außerhalb der deutschn Hoheitsgewässer bewegt haben?
(siehe die Routen bei marinetraffic.com)

Als was soll der normale deutsche Fernsehzuschauer die Radaranzeige mit
Namensnennung der Schiffe auf dem Polizeiboot erkennen? Diese Art von
Anzeige dürfte m.M.n. weniger als 0,00001% der Zuschauer bekannt sein.

--
MiniMac C2D - Nette kleine Kiste...

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