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Re: Zweikreiskühlschrankwärmetauscher

Von: Jo Warner (kiwo39@yahoo.de) [Profil]
Datum: 23.05.2009 23:07
Message-ID: <gv9oif$h1u$1@online.de>
Newsgroup: de.rec.sport.segeln
Ulrich G. Kliegis schrieb:
> Moin,
> in einem älteren Forumsbeitrag (nein, keine NG!) las ich von jemand,
> der den Wärmetransportweg aus seinem Bordkühlschrank kurz gefaßt so
> gestaltet hat:
>
> Kühlschrankinternes Kühlsystem bleibt letztlich unberührt, nur,
daß
> statt des Wärmeabtransports per Luftstrom der äußere
Wärmetauscher des
> Schrankkompressors in einen Behälter gesetzt wird, in dem er von einem
> Wasser-Kühlerfrost- und -korrosionsschutzmittel-Gemisch umströmt wird,
> das seinerseits die Wärme zu deren Ableitung über die (in seinem Fall
> Alu-, bei mir ggf. Stahl-) Bordwand besorgt.

Moin,

Überlegung 1:
Der Wärmetauscher ist meist aus Alu. Wenn du den direkt auf die
Stahl-Bordwand baust, hast du ein galvanisches Element, wenns da mal
feucht wird, und das wirds auf Booten öfters.

Überlegung Nr. 2:
Es gibt doch Firmen,die Bordkühlschranksysteme mit Steckkupplungen
anbieten, um Kompressor/Wärmetauscher und Verdampfer auf einige Meter
räumlich zu trennen. Vielleicht lässt sich das beim bestehenden
Kühlschrank nachrüsten, dann kann der Wärmetauscher in den Motorraum
rücken. Da du segelst, ist es da ja meist nicht sehr warm.

Überlegung Nr. 3:
Stahl hat ja nicht so ganz die dolle Wärmeleitfähigkeit, du müsstest
also eine relativ große Bordwandfläche als zweiten Wärmetauscher nehmen,
und andere Metalle als Eisen sind da kontraindiziert.

Den internen Wärmetauscher in ein maßgefertigtes Alugehäuse einzukapseln
dürfte mindestens gute Schweißkenntnisse von Alu erfordern. Wenn das
eine Firma macht, vermute ich eine Rechnung über dem Kaufpreis eines
neuen Kühlschranks mit abgesetztem Kompressor.

Gruß Jo

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