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Re: Crew unter Deck: Mit oder ohne Schwimmweste?

Von: Thomas Erstfeld (the007@nurfuerspam.de) [Profil]
Datum: 08.06.2008 19:33
Message-ID: <g2h555$b0i$1@online.de>
Newsgroup: de.rec.sport.segeln
Owe Jessen schrieb:
> On 08 Jun 2008 12:55:00 +0200, tc-jus@myway.de (Tobias Crefeld) wrote:
>
>
>> Die andere, viel interessantere Frage scheint mir, was der eine bei
>> Schwerwetter auf hoher See mit einem Salon voll kotzender Kinder zu suchen
>> hatte?
>> Ich habe normal wenig Hemmungen, auch bei etwas, äh widrigen
>> Witterungsbedingungen abzulegen, aber da ist dann halt auch die passende
>> Crew dabei und das schließt Kinder per se aus. Ist das irgend ne neue
>> Sadomaso-Praxis, die man kennen muss?
>
> Ausgangspunkt war ja eine theoretisch mögliche Situation. Wenn man
> immer nur von Hafen zu Hafen fährt ist die Frage natürlich berechtigt,
> warum das Boot überhaupt draußen ist. Anders sieht es bei Langfahrten
> aus, da kann man manchmal nicht dem Sturm ausweichen, und es gibt auch
> genügend Paare, die ihre langen Törns mit ihren Kindern machen.

Und dazu kommt noch, dass das Kotzen meistens schon bei moderaten
Bedingungen (5 bis 6 Bft., etwas Welle gegen an) anfängt. Wenn man so
etwas auf einem Ostsee-Bummeltörn feststellt, richtet man seinen
"Fahrplan" danach, wenn es auf einer Langfahrt passiert, sollte man
lieber überlegen, ob die Betroffenen nicht im nächsten Hafen abgesetzt
werden, falls das Kotzen nicht die öfter vorkommende Einmalversion der
Seekrankheit ist.

Nach meinen Beobachtungen, wurden die Leute, mit denen ich bisher
gesegelt bin, entweder überhaupt nicht seekrank oder es war nach dem
ersten Tag mit entsprechenden Bedingungen für den Rest des Törns erledigt.

Gruß
Thomas

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