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Feierabendsegeln Montag (23.6.)

Von: Ignatios Souvatzis (u502sou@beverly.kleinbus.org) [Profil]
Datum: 25.06.2008 13:24
Message-ID: <slrng64amj.66l.u502sou@marie.beverly.kleinbus.org>
Newsgroup: de.rec.sport.segeln
Die Vorhersage war W3 auf NW2-3 drehend; die Windvorhersagekarten
zeigten einen schönen großflächigen NNW-Strom ab dem mittleren
Nachmittag an, und eigentlich hätten wir um 16 Uhr schon auf dem
Strom sein müssen, um einen richtig guten Bergwind zu genießen.
Leider konnte D. erst gegen 16:45 seine Arbeitsstätte verlassen
haben. Autofahrt, Aufbau, etc... um 18 Uhr waren wir um den Damm
gefahren und hatten den Motor ab- und hochgestellt.

Der Wind war recht gleichmäßig - keine wilden Dreher, keine
wesentlichen Löcher. Wir schafften zunächst gute 3 km/h über Grund,
zwischendurch 4 km/h ; in der Kurve hinter Unkel war's erst etwas
mager, vor Erpel (gegenüber Remange) ging's dann aber gut weiter.
Die Kurve nach Kripp nahmen wir aus Rücksicht auf die Schifffahrt
wieder innen - wir haben auch ein schönes Beweisfoto dafür, das
wir in Wirklichkeit sogar über den Rhein-Main-Donau-Kanal bis nach
Ungarn gekommen sind, (na gut, nicht wirklich - aber uns begegnete
ein ungarischer Frachter auf dem Weg in die niederen Lande). Vor
Kripp wurde es dann weniger, dafür der Strom stärker, so dass wir
bei um 21:06 bei km 630.08 abgebrochen haben (immerhin konnten wir
um den Bug der vertäuten Zweitfähre[1][2] schon den linksufrigen
630er Stein sehen - und den rechten bei Linz sowieso).

Zurück war's zunächst sehr mager. Hinter der Erpeler Ley wurde es
dann aber ernsthaft segelbar, um in der Unkeler Kurve wieder
einzuschlafen (zum Fahrwasser hin war es mehr, aber den Anlieger
hoch am Wind auszunutzen hätte bedeutet, zusammen mit der Strömung
weiter auf's Fahrwasser hinaus zu kommen und Probleme mit einem
recht breiten Containerschubverband zu bekommen. Gegen 22:06 hinter
dem letzten Unkeler Steiger (km 637) habe ich dann doch den Motor
angeworfen, weil es mit reinem Treiben doch recht lange gedauert
hätte und ich sicher sein wollte, bei Einbruch der Dunkelheit im
Hafen zu sein und zum anderen, zügig der zu Berg fahrenden
Schifffahrt aus dem Weg fahren zu können, die bis Unkel sehr
dicht unterm Rechten Ufer fährt und gern dem Steiger, den wir
gerade passiert hatten, nur um weniger Meter ausweicht.

Hmmmm - eine Windstärke mehr hätten wir noch gebraucht.

-is

[0] http://www.elwis.de/NfB/Liegemoeglichkeiten-Ober-und-Mittelrhein/Karte-16.pdf
[1] http://www.linz.li/Deutsch/WebCam/Mainframe.htm
[2]
http://maps.google.de/maps?q=Remagen-Kripp&ie=UTF8&llP.565841,7.273496&spn=0.0
04321,0.009023&t=h&z

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