Re: Spiel = x * System + y * Setting - oder: was macht ein Spiel aus?
Von: Joerg Ruedenauer (nospam@ruedenauer.net) [Profil]
Datum: 11.06.2008 20:57
Message-ID: <g2p776$imv$1@ruedenauer.net>
Newsgroup: de.rec.spiele.rpg.misc
Datum: 11.06.2008 20:57
Message-ID: <g2p776$imv$1@ruedenauer.net>
Newsgroup: de.rec.spiele.rpg.misc
Daniela Nicklas schrieb: > Warum nicht? Bei Universalis wird jede Frage des Gruppenkonsens dadurch > entschieden, nicht nur die in der fiktiven Welt, auch die am Tisch. "Ich > zahle einen Gummipunkt dafür, dass alle ihre Handys ausschalten" geht > genauso wie "In unserer Welt gibt es keine Aliens". Wer die Regel nicht > möchte, muss überbieten. Und wer zu wenig Gummipunkte hat, muss halt > beim Bestimmen etwas kürzer treten. > > Im Übrigen ist das nicht anders als bei den Regeln eines Brett- oder > Kartenspiels. Beim Rollenspiel hat die SL aber häufig mehr Informationen als die Spieler -- normalerweise über die aktuelle Situation und über die weitere Geschichte, oft auch über die Welt an sich. Falls die Spieler diese Informationen noch nicht bekommen sollen, etwa um die Spannung zu erhalten, kann die SL die Spieler nicht "argumentativ von ihrer aktuellen Meinung abbringen" (jedenfalls solange man "vertraut mir" nicht als Argument zählt). Und dann ist es sinnvoll, wenn die SL bei Entscheidungen das letzte Wort hat. Bei Brett- oder Kartenspielen ist das eher nicht so ;-) Jörg -- "Quoth the raven: Nevermore!" -- E.A.Poe[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Daniela Nicklas (11.06.2008 23:07)
- Joerg Ruedenauer (12.06.2008 21:09)
