nntp2http.com
Posting
Suche
Optionen
Hilfe & Kontakt

Re: Was ist von Pickup Wohnkabinen zu halten

Von: Martin Klaiber (usenet.martinkl@gmx.de) [Profil]
Datum: 16.05.2009 11:39
Message-ID: <o6e2e6-7b4.ln1@martinkl.dialup.fu-berlin.de>
Newsgroup: de.rec.reisen.camping
Uwe St?ckel <my_mail@gmx.com> wrote:
> Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> wrote:

>> Das kann man im Zelt auch. IMHO sogar noch besser als in einer festen
>> Behausung.

> Klar - abhängig von der jeweiligen Dauer und Optionensammlung für die
> nächsten Regentage. In einer 2-Personen Dackelgarage ist da schon
> eher die Lust zu Ende als in einem geräumigen Zelt, in dem man auch
> entspannt (auf einer 'echten' Sitzgelegenheit) sitzen oder stehen
> kann.

Ack. Längere Regenperioden machen in kleinen Zelten nicht viel Spaß.

Wobei ich das Zelt nur zum reinen Übernachen nutze, es sei denn, es
gießt wie aus Kübeln. Dann lege ich schon mal eine Zwangspause ein.
Ansonsten baue ich täglich auf und ab. Das unangenehmste bei Regen
ist dann das Auf- oder Abbauen im Regen, und auch das macht zwar
keinen Spaß, ist aber auch nicht dramatisch, es gibt schließlich
Regenkleidung, oder es ist so warm, dass es nicht stört, wenn man
nass wird.

Sinnvoll finde ich beim Zelten, dass man auf Baumwolle verzichtet.
Sie wird bei nasser/feuchter Witterung schnell klamm und trocknet zu
langsam. Bei hoher Luftfeuchtigkeit wird das Zeug überhaupt nicht
trocken, auch nicht im Zelt.

Es gibt sehr gute Funktionskleidung, z.B. von Odlo, sie wärmt sehr
gut und lässt sich sehr schnell trocknen. Es reicht, sie einfach
auszuwringen, dann ist sie zwar noch nicht hundertprozentig trocken,
zur Not kann man sie dann aber schon wieder anziehen und sie trocknet
am Körper innerhalb von Minuten und wärmt.

>> Warum sollte der Zeltnachbar denn frieren? Es gibt Leute, die schlafen
>> im ewigen Eis im Zelt.

> und es gibt leute, die frieren, wenn sie naß wurden, nachdem der
> zugewiesene Stellplatz zur Wasserfläche wurde...

Ach, das war so gemeint, dass das Wasser in's Zelt läuft? Sorry, hatte
ich missverstanden.

Tja, man sollte sein Zelt schon so aufstellen, dass es bei Regengefahr
nicht am tiefsten Punkt des Geländes steht. Ich habe es persönlich aber
auch noch nicht erlebt, dass ein Zelt absäuft, weil es in einer Pfütze
steht. Der Boden ist normalerweise ausreichend dicht, wenn er nicht
beschädigt ist, und der Rand so weit hochgezogen, dass das Wasser schon
mindestens handbreit hoch stehen müsste, bis es in's Zelt läuft.

>> Und kochen kann im Zelt oder unter der Apsis auch. Alles eine Frage der
>> richtigen Ausstattung.

> dem habe ich nicht widersprochen.

Nein, Du nicht. Aber die Zitate Deines "erfahrenen Campers" klangen
so, als könne man sich beim Zelten noch nicht mal einen heißen Kaffee
selbst kochen. Das wollte ich so nicht stehen lassen :-)

> Ich werde im Sommer in Travemünde auch zelten. Die Kupplung ist schon
> für den Bootstrailer reserviert...

Na denn, viel Spaß. Das Meer ist immer wieder schön :-)

Ich werde mit meiner Gefährtin wieder eine längere Radtour machen,
vermutlich Schweiz oder Frankreich.

[ Auf dieses Posting antworten ]