Re: Moog guitar
Von: Rainer Nickel (r.nickel@link-m.de) [Profil]
Datum: 02.07.2008 21:59
Message-ID: <g4gmma$5g5$1@ns2.link-m.de>
Newsgroup: de.rec.musik.machen
Datum: 02.07.2008 21:59
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Hallo beinand, "Florian Anwander" <spam.interessiert.nicht@mnet-online.de> schrieb im Newsbeitrag news:6cmn1dF3huno9U1@mid.individual.net... > Hallo Conny > >> Ich glaube gern, daß die Entwicklung der Elektronik (also fest >> verdrahtete und in einen Chip gegossene Software) aufwendig war, der Chip >> selbst kostet natürlich nicht viel. > Das ding ist kein Chip und es ist null Software dabei. Das ganze ist > komplett analog und laut Amos Gayens (dem Service Techie von moog) aus ca > 1800 Einzelbauteilen aufgebaut. Ich denk, dass soviele Bauteile nicht mal in SMD Technik in die Gitarre passen oder hab ich den extra Koffer übersehen ?!?!? > Die Technik vermutlich nur extrem schwer auf digitaler Ebene umzusetzen, > wegen der dort vorhandenen Signallaufzeit. Die muesste man dann > Frequenzabhängig anpassen (und mach das mal mit allen Bendings und ziehern > und Flageoletts...). DSP Chips werden heutzutage für WLan Inteferenzkorrekturen eingesetzt (hat mir zumindest ein Techniker erklärt), also im Gigahertz Bereich. Da sollte man mit dem bisschen Audio Hertz schon noch zurecht kommen. Das bearbeitete Signal geht dann nur an die Pick Ups, nicht an den Audio Ausgang, logisch. Ich halte die Idee auch nicht für neu, ob mit Magneten oder mit Piezo Schallwandlern. Problem war nur das Übersprechen und die Reaktionszeit. Es funktionierte halt nie richtig. Und bevor Diskussionen darüber stattfinden. Nennen wir es halt einfach nicht mehr Gitarre. Ich denke, das Teil wird sich nicht durchsetzen, da die Sounds wirklich anderweitig erzeugt werden können. Aber eine Daseinsberechtigung hat es doch. Vielleicht mal nur als Sammlerstück. Der Dynacord Rhythmstick Midi hat auch nie einen Schlagzeuger ersetzen können, weil man schon 2 Rhythm Stick Spieler brauchte. Heute zahlt man aber schon den doppelten Einkaufspreis für einen der 500 Produzierten ;-) Aber ich kann Florian gut verstehen. So einTeil hätte ich auch gern und meine Piezo Experimente an lebenden Gitarren hab ich vorzeitig beendet wegen mangelnden Erfolgs ;-) Ich hab auch einen E Bow und wenn man Glück hat schwingen 2 Saiten an. Aber richtig aufregend ist das Teil nicht, da alles nur sehr langsam geht. U2 halt ;-) Problem ist dann halt das laute, verzerrte Spielen. Da werden sich die Pick Up und Saiten Feedbacks gehörig in die Elektronik einmischen oder gibst da Demos? Aber nach Demo Film ist das Teil auch nicht schlecht für einhändige Gitarristen oder Menschen mit Behinderung, jetzt auch mal im Ernst. Aber sowas würden Werbemenschen nie laut sagen. > Florian servus devo (Rainer Nickel) -- www.beatboxer.de[ Auf dieses Posting antworten ]
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- David Kastrup (02.07.2008 23:17)
