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VIDEO - Martin Stadtfeld - Romantiker zwischen Moll und Dur

Von: cvx melody (cvx_melody@yahoo.com.sg) [Profil]
Datum: 29.04.2008 05:36
Message-ID: <d5876ccf-82e6-4d7e-b2f6-139079ecafc4@v23g2000pro.googlegroups.com>
Newsgroup: de.rec.musik.klassik
VIDEO - "Martin Stadtfeld - Romantiker zwischen Moll und Dur"

(Xvid codec)

Teil 1:-
http://www.sendspace.com/file/oh16f0

Teil 2:-
http://www.sendspace.com/file/vmpxhf


[ Info - http://www.3sat.de/musik/118204/index.html ]

Sendung am 26.4.2008 - 3Sat

"Martin Stadtfeld - Romantiker zwischen Moll und Dur
Pianist

Bach ist für ihn göttlich, Mozart die Synthese aus absoluter
Meisterschaft, Geist und Emotion. Der musikalisch begabte Draufgänger
aus dem Westerwald kennt keine Grenzen. Und die Karriere des
Jungpianisten katapultiert in kürzester Zeit in atemberaubende
Höhen.


"Musik machen ist eigentlich wie ein Finden zu mir selbst...".
Klangästhet Martin Stadtfeld am Flügel  © Sony BMG/A. Zierhut

Gerade mal 23 Jahre alt brachte sich Martin Stadtfeld mit der
Interpretation der Goldberg-Variationen in der Musikszene ins
Gespräch. Ein mutiges Unternehmen, da kein geringerer als Glenn Gould
mit der Einspielung dieses Werkes schon vor Jahren fast unerreichbar
wirkende Maßstäbe gesetzt hat. Kurz vorher noch gewinnt Martin
Stadtfeld den begehrten Bach-Wettbewerb in Leipzig, als jüngster
Finalist, erster Deutscher und nachdem seit 1988 kein Preis mehr
vergeben worden war.

1980 wurde Martin Stadtfeld als Sohn einer Tierarztfamilie in Koblenz
geboren. Seine Mutter hat ihn mit ihrer Liebe zur Musik, besonders zu
Altmeister Beethoven, angesteckt. Mit sechs Jahren bekam Stadtfeld
Klavierunterricht und sein Klavierlehrer öffnete ihm Einblicke zu
einer neuen Bachdimension. Seine erste öffentliche Konzerterfahrung
machte er im Alter von 9 Jahren. 5 Jahre später begann Stadtfeld in
Frankfurt am Main seine Musikstudien bei Lev Natochenny. Mit 17 gewann
Stadtfeld den Wettbewerb „Nikolai Rubinstein“ in Paris, später war er
unter den Finalisten des Busoni-Wettbewerbs.

Gelassen und gleichermaßen besessen, mit enormer musikalischer
Begabung und eisernem Willen ausgestattet, spielt sich der heute
26jährige in die Riege der Weltklasse. Dabei entwickelt Stadtfeld
längst ein eigenes Profil und stellt sich auch mal den - zumindest
gedanklichen Herausforderungen - von Hip Hop und Techno.

„Musik machen ist eigentlich wie ein Finden zu mir selbst, zu meinem
Wesen und meinem Wesentlichen. Ich glaube, dass alle Menschen
unglaublich große Seelen haben…Musik machen ist, wie diese Seele
spiegeln zu lassen.“

„Das Spielen ist immer ein Balanceakt aus Kontrollieren, Koordinieren
und Hingabe…Ich bin der, der die Fäden zieht und ich bin aber auch
der, der in diese Musik eintauchen muss, der das Spielen auch als
Medium versteht, um selber zu reflektieren, um selber ergriffen zu
werden.“

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