Wohnzimmer und Hoerraum (was: kleine Boxen mit gutem Klang gesucht)
Von: Martin Klaiber (martinkl@zedat.fu-berlin.de) [Profil]
Datum: 21.08.2008 00:53
Message-ID: <nrjun5-p43.ln1@martinkl.dialup.fu-berlin.de>
Newsgroup: de.rec.musik.hifi
Datum: 21.08.2008 00:53
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Ulrich F. Heidenreich <nospam.0x4711@tremornet.de> wrote: > Gernot Pruenster in <news:uc4oa4h6gt59gvi56mvje61nto6n7se1k1@4ax.com>: >> "Ulrich F. Heidenreich" <nospam.0x4711@tremornet.de> wrote: >>> An der einen Längsseite steht der Schrank, gegenüber die Couch >>> (Hörplatz) und die Flurtür. An den Schmalseiten befinden sich >>> jeweils Fenster und Schlafzimmertür. Rechts und links vom Schrank >>> stünden die Boxen zu weit auseinander. Rechts und links *vor* dem >>> Schrank stünden sie auf den Sesseln. Rechts und links vom Fenster >>> blockierte der Hörplatz (Couch) die Schlafzimmertür. >> Ich würd es umgekehrt machen: Zuerst die Anlage aufstellen und dann in >> de.sci.architektur nachfragen, wie ich das mit dem Kasten und der Couch >> machen soll. > Bimmelt da jetzt mein Ironiedetektor zu Recht? Vermutlich nicht. > Meine Frage war durchaus ernst gemeint, Ich denke, Gernot meinte seine Antwort auch ernst. Alle "ernsthaften" Musikhörer, die ich kenne, richten ihre Zimmer so ein: erst wird die Anlage optimal aufgestellt, dann die Möbel passend dazu angeschafft oder aufgestellt. Noch aufwendiger wird es, wenn man den Hörraum auch akustisch optimieren möchte. Ich achte schon bei der Wahl der Wohnung darauf, ob sich die Anlage gut aufstellen lässt, da ich weiß, dass mir das sehr wichtig ist. Es bringt nichts, sich hinterher jahrelang zu ärgern. In meiner letzten Wohnung konnte ich darauf keine Rücksicht nehmen, weil ich wegen einer Renovierung kurzfristig umziehen musste. In diesen Jahren habe ich kaum Musik gehört, weil es akustisch einfach eine Zumutung war. > denn zwischen theoretisch optimalem Hörplatz und praktischen > Wohnzimmerumgebungen klafft genau die genannte Lücke. Das ist IMHO bei den üblichen "deutschen" Wohnzimmereinrichtungen (Schrankwand, Couchgarnitur) nicht selten bis eher normal. > Wie mag man sie mit möglichst gutem Kompromiss schließen können? Könntest Du die Lautsprecher links und rechts der Schlafzimmertür aufstellen? > Der hier auch genannte Fernseher, den man ja auch nicht optisch > ungünstig aufstellte, paßt optisch unbeeinflußt in den > Wohnzimmerschrank; Boxen akustisch unbeeinflußt aber auch? Den meisten Deutschen ist IMHO ein gutes Fernsehbild wichtiger als ein guter Klang, dementsprechend gibt es zwar Schrankwände, in die man gut Fernseher stellen kann, aber AFAIK keine mit einer optimierten Aufnahme für Lautsprecher. Machbar wäre es. In Studios ist es nicht unüblich, Lautsprecher in die Wand einzubauen, bei entsprechender Nachfrage könnte ein Hersteller von Schrankwänden entsprechende Ausschnitte vorsehen. Das wäre aber mit einem gewissen Aufwand und Fachwissen verbunden, damit die Schrankwand nicht mitschwingt. Und es würde natürlich bedeuten, dass der Kunde den Aufpreis für so eine Schrankwand und für solche Studiomonitore bezahlen müsste, denn normale HiFi-Lautspreicher sind in der Regel für freie Aufstellung abgestimmt. Und dafür sehe ich keinen echten Markt. Es gibt zwar auch sogenannte Regallautsprecher, inwieweit sie aber tatsächlich für Regaleinbau geeignet sind, weiß ich nicht. Es gibt auch HiFi-Hersteller, die ihre Anlagen so gestalten, dass sie Teil der Wohnzimmereinrichtung werden können, Bang und Olufsen wäre so einer, aber auch da muss man Kompromisse beim Klang eingehen, die Anlagen sind IMHO eher in Richtung Design getrimmt. Früher gab es auch flache Lautsprecher, die so abgestimmt waren, dass man sie direkt an die Wand hängen konnte, IIRC hatte Canton und Naim solche im Programm, ob es sie noch gibt, weiß ich nicht. Üblicher sind heutzutage Systeme aus sehr kleinen Hauptlautsprechern und einem Subwoofer, aber auch das ist akustisch oft nicht befriedigend. Das Ganze ist auch einer gewissen Mode unterworfen. In den 70er-Jahren waren wuchtige Hauptlautsprecher als Teil der Wohnzimmereinrichtung nicht ungewöhnlich. Grundsätzlich ist die Kombination aus Hörraum und Wohnzimmer aber immer ein Kompromiss. Je nachdem, was einem wichtiger ist, muss man Abstriche auf der anderen Seite machen.[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Peter Sauter (21.08.2008 06:25)
- Muck Krieger (21.08.2008 07:29)
- Peter Sauter (21.08.2008 18:34)
- Ulrich F. Heidenre ich (21.08.2008 09:15)
- Klaus Bartram (21.08.2008 17:41)
- Ulrich F. Heidenre ich (21.08.2008 18:03)
- Andreas Hünnebeck (21.08.2008 23:54)
- Gernot Pruenster (22.08.2008 18:04)
- Martin Klaiber (23.08.2008 10:48)
- Ulrich F. Heidenre ich (23.08.2008 13:16)
- Andreas Hünnebeck (24.08.2008 00:26)
- Ulrich F. Heidenre ich (24.08.2008 10:00)
- Hubert Barth (24.08.2008 14:09)
- Andreas Hünnebeck (25.08.2008 00:16)
- Ulrich F. Heidenre ich (25.08.2008 09:56)
- Andreas Hünnebeck (25.08.2008 15:44)
- Alfred Koch (25.08.2008 16:11)
- Andreas Hünnebeck (25.08.2008 23:41)
- Alfred Koch (27.08.2008 08:03)
- Ulrich F. Heidenre ich (25.08.2008 16:11)
- Andreas Hünnebeck (26.08.2008 09:11)
