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Re: Kabelproblem

Von: Rudi Fischer (rufi@freenet.de) [Profil]
Datum: 27.05.2008 14:14
Message-ID: <g1gtv6$7ou$1@news01.versatel.de>
Newsgroup: de.rec.musik.hifi
"Norbert Hahn" schrieb:
> "Rudi Fischer" <rufi@freenet.de> wrote:
> >"Norbert Hahn" schrieb:
> >> "Rudi Fischer" <rufi@freenet.de> wrote:

> >> >... ab
> >> >-0.5 dB dann zumindest fuer 'junge' Ohren auch hoerbarer Daempfung
> >> >ueber ca14 kHz.
> >> Aber nur im direkten Vergleich!
> >Sicher. Und man kann ebenfalls berechtigt argumentieren dass
> >sowas dem Klang im Vergleich zB zu Raumeinfluessen usw,
> >wenn ueberhaupt dann nur minimal schadet.
> Raumeinflüsse bei 14 kHz?

Da hab ich mich unklar ausgedrueckt: Ich dachte dabei an
unterschiedliche Bedaempfung/Nachhallzeit, Reflexionen
->Kammeffekte, geringe Bewegungen des Hoerers im Schallfeld
usw.

> Da kommt mir die Bündelung der HT-Chassis bedeutender vor.

Dem begegnet man mit Aufstellung/Ausrichtung.

> >Andererseits wuerden die meisten 'Klanginteressierten' einen
> >Verstaerker oder Player mit aehnlichem Frequenzverhalten heute
> >kaum akzeptieren.
> Ja und ein Plattendreher würde da gelobt!

Zu Recht!

Aber es aergert mich einfach, dass mit technisch Unsinnigem teilweise
viel Geld gemacht wird, preiswerte 4 mm^2 Kabel erfuellen ja in fast
allen Faellen jede (zumindest technisch belegbare) Anforderung.

Als erheblichen Nachteil von Billigst(!)strippen seh ich allerdings das
Ausgasen irgendwelcher korrosiven Substanzen (Verfaerbung bzw
'Anlaufen' des Cu schon nach rel kurzer Zeit), was wahrscheinlich zu
erhoehten Kontaktproblemen (speziell an Materialuebergaengen wie
Loetstellen und/oder Terminals) fuehren koennte.

Da sind dann ein paar EUR mehr pro Kabelmeter fuer ein besseres
(inertes) Isolationsmaterial IMO durchaus gut angelegt.

Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you.


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