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Re: Peter Maegdefrau verklagt Raiffeisenverband auf 40 Mio. EuroSchadenersatz

Von: Helmut Hemmeter (helmut.hemmeter@t-online.de) [Profil]
Datum: 20.07.2008 22:11
Message-ID: <g60660$fe2$01$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.rec.modelle.bahn
Hallo,

Martin Schoenbeck schrieb:
> Helmut Hemmeter schrieb:
>
>> Du verlierst eben im GAU-Fall dein
>> ganzes investiertes Kapital, egal ob du es am Anfang eingezahlt oder
>> später nicht herausgezogen hast.
>
> Du schriebst, für den Gesellschafter sei schlimmstenfalls die Einlage weg.
> Und genau da habe ich Dir widersprochen. Wenn Du jetzt so tust, als hättest
> Du von vornherein das gesagt, was ich versuche, Dir seit mehreren Postings
> klarzumachen, finde ich das witzig.

Da habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt, wofür ich mich
entschuldige. Konkret ging es mir darum, den Unterschied im Risiko
darzustellen.
Der GmbH Gesellschafter verliert maximal das Vermögen, das seinen Anteil
an der GmbH ausmacht, also typischerweise seine Einlage und den Anteil
des erwirtschafteten Vermögens, der auf seinen Anteil entfällt. Wieviel
das ist, kann er normalerweise steuern.
Der Einzelunternehmer verliert sein Firmenvermögen, sein Privatvermögen,
seine gesamte Existenz. Das ist ein großer Unterschied, weil er selbst
keine Grenze ziehen kann.
Daran ist eigentlich nichts witziges.

> Wenn Dir das keine Arbeit gespart hat, warum hast Du es ihn dann machen
> lassen, statt es selbst zu machen.

Ich war nicht der alleinige Inhaber.

LG
Helmut

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