Re: Ist Modellbahn wirklich zu teuer - Beispiel aus anderem Hobby
Von: Michael Landenberger (spameimer052006@arcor.de) [Profil]
Datum: 19.07.2008 14:19
Message-ID: <6ee4f9F6kvl6U1@mid.uni-berlin.de>
Newsgroup: de.rec.modelle.bahn
Datum: 19.07.2008 14:19
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"Frank Hucklenbroich" <Hucklenbroich01@aol.com> schrieb: > Eben, es ist halt ein Sammlerstück. Eine seltene Briefmarke hat > auch keinen hohen Materialwert. Ich bin sicher, dass der Herausgeber der Blauen Mauritius seinerzeit *nicht* den Preis verlangt hat, den sie heute wert ist ;-) Und da liegt der Unterschied zu dem Schuco-Auto (und auch manchem anderem Modell, welches ein Hersteller unter dem Attribut "Sammler"modell neu auf dem Markt bringt): da glaubt der Hersteller nämlich bereits ab Werk einen Preis verlangen zu können, den echte Sammlerstücke eigentlich erst dann erzielen, wenn sie tatsächlich zum Sammlerstück geworden sind. Also nach 50 Jahren oder so. Übrigens ist fast alles, was Märklin unter der Bezeichnung "Sammlermodell" oder "limitierte Auflage" in den letzten Jahren auf den Markt gebracht hat, im Preis drastisch gefallen oder sogar unverkäuflich. Man denke nur an die vielen Fahrzeuge mit Fantasielackierung. Nur einzelne Modelle blieben wertstabil, ganz im Gegensatz zu den wirklichen Sammlermodellen aus Vorkriegsproduktion. Die hat Märklin damals zu regulären Preisen und als Spielzeug auf den Markt gebracht. Ihren exorbitanten Preis erzielen sie erst, seit sie a) nicht mehr produziert werden (Märklin hat also von den hohen Preisen nichts) und seit sie b) von Sammler zu Sammler gehandelt werden. Gruß Michael[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Lars P. Wolschner (19.07.2008 16:20)
- Roger Schwentker (19.07.2008 17:28)
