PC-Schnittstellen und Software-Installation was: Neuer Tran-Soundprog - funktioniert diese Version jetzt?
Von: Helmut Hemmeter (helmut.hemmeter@t-online.de) [Profil]
Datum: 01.07.2008 22:28
Message-ID: <g4e41k$9mq$00$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.rec.modelle.bahn
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Hallo, Bernhard Agthe schrieb: > Tja, seriell und USB sind halt für völlig verschiedene Anwendungen > entwickelt worden. Dabei sind einige Annahmen (die den Standards > zugrunde liegen) nicht kompatibel... [...] > Dafür. Dummerweise sind es *viele* verschiedene Komponenten, die alle > mitspielen wollen: bei Seriell gibt es viele frei einstellbare > Parameter, die oft nicht ausreichend dokumentiert sind, bei USB müssen > drei Protokollebenen und siebenundsiebzig Abhängigkeiten zu anderen > Geräten am Bus beachtet werden. Wie ich nun schon mehrfach geschrieben habe, klebe ich nicht an USB. USB ist *ein* Beispiel einer heute üblichen Schnittstelle. Welche ein Hersteller nimmt ist völlig egal. Er kann gerne die nehmen, die ihm persönlich am leichtesten fällt oder am besten gefällt. Funktionieren muss es. > Da ist das eigentliche Problem - es gibt so viel zu beachten, dass viele > Programmierer halt doch mal ein Dingsbums vergessen Äh, wir reden hier aber schon über Kaufsoftware bzw. käufliche Produkte, oder? > - und bei Windows > kommt noch hinzu, dass zwar der Hersteller behauptet, alles sei > kompatibel von 3.1 bis 2007 Wo soll das denn stehen? In den Entwicklerdokumentationen steht sehr ausführlich, was sich ändert, was man aus Kompatibilitätsgründen noch eine Zeit lang mitschleppt, und welche Zöpfe nun wirklich ab sind. Wie man unter 32bit entwickelt ist seit NT3 bekannt. Die Erfordernisse der verschiedenen Benutzerarten ebenfalls. Wobei es natürlich Weiterentwicklungen gab, die aber auch dokumentiert sind. Üblicherweise lange Zeit bevor die jeweils neue Systemversion den ersten Benutzer erreicht. Die Verschmelzung von Win9x und WinNT/2k in XP ist nun auch lange genug her, daß man seinen uralten DOS-Kram hätte umstellen können. Mit dem MSI-Konzept gibt es auch seit etlichen Jahren eine Lösung mit der man DLL-Konflikte und Update-Strategien ganz problemlos in den Griff bekommt, und das ohne Probleme auf Win98 bis Vista. Wer den Gong bei XP nicht hören wollte, den trifft jetzt eben der Vista-Hammer. Die eigene Ignoranz kann man nicht Windows anlasten. > Bei Linux wird noch nicht mal versucht, alles gleich zu machen ;-) Schon > mal versucht, configure zu was zu überreden, was configure anders machen > möchte? Zum Glück ist halt das meiste schon vorgefertigt... Nein, werde ich auch nicht. Ich habe damit schon ein paar Mal herumgespielt, es aber dann immer nach kurzer Zeit in die Spielkiste verbannt. >> Doch, nämlich wenn er die Arbeit nachholen muß, für die der >> Programmierer des Setups zu faul war. > > Dagegen. > >> Typisches Beispiel: Der Programmierer einer Anwendung war zu doof um die > [...] > > Also ich möchte meine Programme eigentlich nicht nach "Hersteller" > geordnet haben, sondern nach "Thematik"... Das ist dir als Anwender unbenommen. Vorausgesetzt natürlich, der Künstler gibt dir eine Wahl, welches Installationsverzeichnis du bevorzugst. Ob ein solches Umsortieren sinnvoll und nachvollziehbar ist, sei mal dahingestellt. > Vielleicht hat ja der > Programmierer ähnlich gedacht? Als kommerzieller Windows-Entwickler sollte er sich schon an die "Best Practices" halten. Für den Eigenbedarf kann er natürlich gerne machen, was er will, und sein Betriebssystem auch nach Belieben verunstalten bis zum Bluescreen. > Vielleicht wusste der nicht, auf welche > von fünf verschiedenen Arten er jetzt nach %PROGRAMFILES% fragen soll? Wieder die Frage: Kaufprodukte oder Hobbybasteleien? Und wieso weiß er das nicht? Kein Interesse am Thema? > Dabei möchte ich nicht behaupten, dass die Thematik bei Unix besser ist, > nur bei Unix sind die Chancen besser, dass man Glück hat ;-) Das möchte ich auch gar nicht unterstellen. > > Ach ja, die meisten Fehler passieren auf beiden Seiten: der > Programmierer hat alles "richtig" gemacht, der User hat auch alles > "richtig" gemacht, aber trotzdem ist es falsch... Vielleicht liegt es ja > daran, dass beim Entwickler eine andere Windows-Version vorliegt? MSIs laufen von Win98 bis Vista. > Oder > ein anderer Patch installiert ist? Oder er grundsätzlich als "Admin" > testet, weil es ihm zu blöd ist, vor und nach jedem Test fünf mal > Windows neu zu starten? Redet mit den Leuten, vielleicht liegt ja nur > ein Mißverständnis vor... Ach so, man darf dem Basteler nicht zumuten zu viel zu testen. Auch eine Ansicht. Vielleicht verzichten wir ganz auf jeden Test, spart doch noch mehr Aufwand? Natürlich kann ich mir dann auch überlegen, ganz auf den Kauf zu verzichten, das spart dann *mir* jede Menge Aufwand: Zeit, Geld und Nerven. Ab einem gar nicht so hohen Grenzbetrag sehe ich mich nämlich schon als Kunde=Verbraucher und nicht als Sponsor. LG Helmut[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Peter DCC Wagner (02.07.2008 00:52)
- Helmut Hemmeter (02.07.2008 08:54)
- Bernhard Agthe (02.07.2008 11:05)
- Lars P. Wolschner (02.07.2008 17:31)
- Oliver Zoffi (02.07.2008 18:35)
- Heiko Rossmann (03.07.2008 00:35)
- Lars Mooshammer (03.07.2008 09:32)
- Heiko Rossmann (03.07.2008 21:04)
- Lars Mooshammer (07.07.2008 08:07)
- Heiko Rossmann (07.07.2008 10:57)
- Oliver Zoffi (03.07.2008 12:34)
- Lars P. Wolschner (03.07.2008 14:44)
- Bernhard Agthe (03.07.2008 13:44)
- Rolf Kunisch (02.07.2008 13:03)
- Bernhard Agthe (02.07.2008 15:11)
- Arnold Hübsch (02.07.2008 20:41)
