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Re: Graupensuppe

Von: Karla Baumann (kabamix_abfall@web.de) [Profil]
Datum: 27.10.2007 21:08
Message-ID: <5ohgkmFmqpnuU1@mid.individual.net>
Newsgroup: de.rec.mampf
Hi,
Ignaz Schmucki schrieb:
> In der Schweiz kennt man den Begriff Graupen nicht, hier spricht man von
> Gerste. Gerstensuppe.
> Ich staune immer wieder, wie viele Leute in meinem Umfeld mit
> Negativreaktionen antworten. Oft, so scheint es mir, sind damit
> Jugendtraumatas verbunden, bestätigt sogar von den eigenen, mittlerweile
> längst erwachsenen Kindern
>
Es kommt immer darauf an, wie es gemacht wird. Die Rezepte haben sich
Gottlob mit der Zeit verfeinert, dadurch sind die verhassten
Kindheitsgerichte häufig besser geworden. Man muss ihnen einen neue
Chance geben. Außerdem lernt auch der Geschmack dazu. Was man als Kind
nicht mochte, kann einem heute schmecken. Das gilt für Graupen als
Suppeneinlage genauso, wie für den von Werner gehassten
Steckrübeneintopf, den es übrigens Montag bei uns geben wird
(fantastische marmorierte Rinderbeinscheiben geschossen, dazu
Mohn-Kartoffel-Nocken als Einlage).
Gruss
Karla

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