Warum ist Segelflugzeugpolare eine Parabel
Von: Bernhard Reinhardt (wirdseltengelesen@freisingnet.de) [Profil]
Datum: 08.07.2008 20:53
Message-ID: <4873b78e$0$7551$9b4e6d93@newsspool1.arcor-online.net>
Newsgroup: de.rec.luftfahrt de.sci.physik
Datum: 08.07.2008 20:53
Message-ID: <4873b78e$0$7551$9b4e6d93@newsspool1.arcor-online.net>
Newsgroup: de.rec.luftfahrt de.sci.physik
Hi, um die Flugleistungen eines Segelflugzeugs zu charakterisieren wird eine Flugzeugpolare verwendet. Das ist ein Diagramm in dem auf der negativen y-Achse die Sinkgeschwindigkeit gegen die Vorwärtsfluggeschwindigkeit auf der x-Achse aufgetragen wird. Man gewinnt dieses Diagramm durch Messungen. Um jetzt dem Boardcomputer mitzuteilen, wie diese Polare aussieht, ist es allgemein gebräuchlich die Kurve durch eine Parabel zu nähern. Dem Computer muss man dann nur die drei entsprechenden Koeffizienten mitzuteilen. Nun zur Frage: Bei turbulenter Strömung geht die Widerstandskraft ~v^2 die benötigte Leistung ~v^3. Die Leistung die dem Segelflugzeug zur Verfügung steht ist in meinen Augen proportional zur Sinkgeschw. (Gewichtskraft*Weg/Zeit). Warum ist die Polare dann eine Parabel und keine kubische Funktion? Kann man das physikalisch erklären oder verwendet man einfach eine ungenauere quadradische Näherung um die Dinge im Boardrechner zu vereinfachen? X-Post, bitte F-Up entsprechend anpassen. Ciao Bernhard[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Hans-Bernhard Bröker (08.07.2008 22:53)
- Roland Damm (08.07.2008 23:50)
- Jakob Krieger (10.07.2008 00:20)
- Manfred Ullrich (10.07.2008 08:19)
- Raimund Nisius (10.07.2008 20:17)
- Ralf Holger (10.07.2008 20:15)
- Roland Damm (10.07.2008 23:39)
- Manfred Ullrich (09.07.2008 14:41)
- Thomas Petersen (10.07.2008 20:27)
- Manfred Ullrich (10.07.2008 20:52)
