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Re: Medical und Desensibilisierung

Von: Peer (purzelpenner@yahoo.de) [Profil]
Datum: 19.06.2008 08:38
Message-ID: <56f69f99-44d0-4866-b446-7749811b2080@m3g2000hsc.googlegroups.com>
Newsgroup: de.rec.luftfahrt
On 18 Jun., 17:52, "Dr. Oliver Brock" <obr...@gmx.net> wrote:
> Peer schrieb:
>
>
>
>
>
> > Hallöchen!
>
> > Ich habe eine Frage, und zwar Folgende:
>
> > Ich nehme seit einiger Zeit an einer sogenannten Desensibilisierung
> > teil, dort wird versucht die Reaktion auf bestimmte Allergene zu
> > mildern. Meine Probleme waren vorher zwar nicht übermäßig
groß,
aber
> > ich dachte, einen Versuch ist es wert und habe das mal gestartet.
>
> > Jetzt muss ich allerdings demnächst mein Medical erneuern, und da
> > möchte ich gerne wissen, ob so eine Therapie irgendwie negative
> > Auswirkungen auf die Flugtauglichkeit hat. Kann ich ruhigen Gewissens
> > sagen, dass ich an so einer Tharepie teilnehme oder sollte ich das
> > vielleicht dem Fliegerarzt nicht so auf die Nase binden?
>
> > Vielen Dank!
>
> Moin....
>
> Wenn Du wieauchimmergeartete Zweifel an Deiner Flugtauglichkeit hast,
> bist Du ohnehin nach JAR-FCL gehalten, Deinen Fliegerarzt zu
> fragen...und zwar unabhängig vom Medical! Tust Du es nicht und es
> passiert etwas dadurch, hast Du dann vermutlich einige Probleme mit
> Deiner Versicherung.
>
> Ausserdem sollte Dein Fliegerarzt im Idealfall auch Dein Vertrauen
> besitzen... .
>
> Gruß,
>
> Oliver- Zitierten Text ausblenden -
>
> - Zitierten Text anzeigen -

Tja, im Idealfall sollten auch Politiker oder andere, mit denen ich
auskommen muss mein Vertrauen haben.
Tut mir Leid, aber so ist es. Ich halte ein medical für Privatpiloten
für unsinn, ich fliege einfach nicht wenn ich mich nicht wohl fühle.
Dabei ist es egal ob es sich um eine Allergie handelt oder einer
Erkältung oder sonst was. Das funktioniert, nicht nur bei mir. Das hat
auch die AOPA erkannt und dann auch haben es auch die Franzosen
herausgefunden: http://www.aviation-civile.gouv.fr/html/avia_leg/pdf/Rappor
t_senateur_belot.pdf

Ich bin der Meinung, dass es kein nennenswertes Risiko darstellt, wenn
ich fliege, dafür sorge ich ja selber. Das kann eine zweijährige
Untersuchung gar nicht erreichen, da muss jeder selber für sorgen.
Flugunfälle durch Herz-Kreislauf-Probleme sind eine Seltenheit, und
die Situation wird nicht durch ein medical Verbessert, wie diese
Erhebungen zeigen.

Dummerweise muss ich ein Medical besitzen um fliegen zu dürfen. Im
Grunde spricht auch (bisher) nicht viel dagegen, dass ich ziemlich
problemlos eins bekomme. Nur, wenn eine solche Behandlung zu einem
(meinem) Problem werden kann, würde ich das gerne vorher wissen. Ich
kann damit (mit der Therapie) im Grunde jederzeit aufhören. Aber ich
bin davon ausgegangen, dass es kein Problem darstellt. Nur, es reicht
eben oft nicht, von irgendetwas auszugehen.

Gruß,
Peer

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