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Re: Airline Flugplan

Von: Tobias Schnell (ts@e-schnell.de) [Profil]
Datum: 24.06.2008 21:37
Message-ID: <4bi264lt4b2nq0gp4fhuuibsit8713ptdg@4ax.com>
Newsgroup: de.rec.luftfahrt
On Tue, 24 Jun 2008 19:43:57 +0200, tobias benjamin koehler
<tbk.uncia@gmail.com> wrote:

>Tobias Schnell schrieb:
>Der flugpreis sollte also zu den mehrkosten, die der fluggast
>verursacht, in bezug gesetzt werden. Bei "1-Euro-Flügen" bringt der
>passagier die kosten bestimmt nicht rein.

Deswegen gibt es ja auch keine "1-Euro-Flüge", sondern nur
"1-Euro+Tax-Flüge". Und ich glaube kaum, dass eine Airline ausserhalb
von eng begrenzten Werbeaktionen Passagiere zu einem
kostenrechnerischen Nettoverlust befördert.

Was die Alternative Luftfracht angeht, so staune ich immer darüber,
wie billig es ist, ein Kilogramm um die Welt zu schicken. Selbst das
allerbilligste Ticket auf der Langstrecke kostet weit mehr als das,
was man für 75 kg Fracht bezahlen muss.

>> Also, ist es nun besser, kurz vor Abflug die Preise zu senken oder zu
>> erhöhen? Wenn man sich das Pricing in der Praxis betrachtet, wohl eher
>> letzteres.
>Wenn es überhaupt zahlungskräftige "sofort-fliegen-müsser"
gibt. Deren
>anzahl ist auch begrenzt.

Natürlich. Genauso wie man auf manchen Strecken den Flieger auch nicht
mit last-minute-Dumpingpreisen gefüllt bekommt.

Aber: In den letzten eineinhalb Jahren bin ich insgesamt fünf Mal
beruflich in die USA (Ostküste) gereist. _Alle_ dieser Flüge habe ich
3-6 Tage vor Abflug gebucht. Nie war es ein Problem, genau den
gewünschten Flug zu bekommen, inklusive Anschlussflug mit einer
US-Regionalairline. Die Flieger selbst waren dann aber immer zu
mindestens ~ 85, regelmäßig auch zu 100 % besetzt. Es muss also schon
eine signifikante Klientel an "Spätbuchern" geben.

Grüße
Tobias

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