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Re: Warum fliegen kleine Modellhubschrauber stabil?

Von: Kai Ottlik (kai.ottlik@gmx.de) [Profil]
Datum: 16.06.2008 19:40
Message-ID: <j69d545uak1dp3jk6tkcqsp71vhnhn3qj0@4ax.com>
Newsgroup: de.rec.luftfahrt
Michael Rübig <michaely@bigfoot.de> wrote:

> Es gibt viele Segelflugzeuge, deren Lage um die Querachse zwar statisch
> stabil aber dynamisch instabil ist.
> Das äußerst sich dann so, dass nach Loslassen des Knüppels ein
Pendeln
> um die Querachse beginnt, welches beständig größer wird. Das geht
bis
> zum Strömungsabriss.
> Das ganze hängt auch ein wenig vom Schwerpunkt ab.

Das soll aber nicht.


> Ich bin mal mit der Vereins-DR300 (1Mot) mitgeflogen und habe ne Weile
> selbst gesteuert (habe nur GPL) und war erstaunt, wie stabil der Flieger
> im Vergleich zu einem Segelflugzeug fliegt. Man gibt dem Knüppel einen
> Stoß, der Knüppel schlägt zurück, der Flieger macht zwei
kleine
> Nickbewegungen und fliegt so weiter wie vorher.

Ich dachte, das wäre sogar Zulassungsvorrausetzung. Nach drei Amplituden
muß das Flugzeug wieder die Ausgangsfluglage einnehmen.


> Das geht so mit keinem
> mir bekannten Segelflugzeug.

Das soll aber nicht.


> Eventuell ist das ganze bei höheren Geschwindigkeiten besser, aber bei
> um die 100km/h, ist da jedes mir bekannte Segelflugzeug dynamisch nicht
> sonderlich stabil.

Wie schon geschrieben: Das soll aber nicht.

Oder gilt die oben von mir genannte Regel nur für UL? Kann ich kaum
glauben.


kai


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