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Re: Warum fliegen kleine Modellhubschrauber stabil?

Von: Ralf Handel (ralfhandel@yahoo.de) [Profil]
Datum: 10.06.2008 18:12
Message-ID: <484ea7f1$0$6549$9b4e6d93@newsspool3.arcor-online.net>
Newsgroup: de.rec.luftfahrt
"Roger Butenuth" <roger.butenuth-nospam@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g2jvhk$1gc$1@online.de...


> Um die Hochachse ist der kleine zwar auch recht instabil, um die Quer- und
> Längsachse aber recht stabil. Die zyklische Blattverstellung ist über die
> Fernsteuerung definitiv nicht zu beeinflussen, sie ist nur durch einen
> "Hilfrotor" angesteuert, der ca. 20° gegen den Hauptrotor verdreht
ist und
> an dem nur zwei Gewichte hängen. Wenn das die ganze Lösung ist, warum
> macht man das dann bei den "Großen" nicht genau so?

das geheimnis ist ein extrem tiefer gewichtsschwerpunkt. ähnlich wie beim
segelboot mit kielbombe.
der rotor greift viel höher an, dadurch ziehts den picco immer schön gerade.
damit er vorwärtfahrt bekommt muss du ihn ja auch mit den beigelegten
gewichten leicht vorlastig trimmen.

real macht man sowas natürlich nicht, kennst du ja von deinen flächen-
modellen. sonst ists aus mit manöverieren.

ich hab mir bei perl die simulus-lama geholt.fliegt sehr stabil und ist
dabei sehr
gut steuerbar. ist allerdings ein koax. im bodeneffekt wird er etwas ruppig
aber gut kontrollierbar. leider reicht die leistung nicht für flüge
ausserhalb der
absoluten windstille. aber da mein wohnzimmertisch eh rund ist fehlt da nur
noch die passende tischdecke. (kreis mit H drin ;-) ).
dreimal wars schon schön windstill für flüge im hof. da hab ich ne
schöne
plattform für stilechte starts in der art "air zermatt". macht laune :-)

CU Ralf


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