kurze Notizen zu Euripides' Medea in Bad Godesberg
Von: Ignatios Souvatzis (u502sou@beverly.kleinbus.org) [Profil]
Datum: 19.09.2007 09:59
Message-ID: <slrnff1lme.jti.u502sou@marie.beverly.kleinbus.org>
Newsgroup: de.rec.kunst.theater
Datum: 19.09.2007 09:59
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Gesehen: Freitag, 14.9.2007 Die Kulisse war etwas abstrakt, aber noch als Vorplatz des Königspalastes erkennbar. Der Chor der Korintherinnen: knappe Shorts, kurzärmelige Blusen, riesige Sonnenbrillen und riesige weiße Hüte. Und mindestens eine begnadete Jazzsängerin darunter. Das Stück, und die Interpretation: Hm... mit leichten Abwandlungen der Mordmethoden am Ende hätte es auch Hitchcock ende der 50er oder Anfang der 60er in der "Jetztzeit" verfilmen können. Aber ich bemerke ja immer wieder, dass 2500 Jahre alte Ergebnisse menschlichen Schaffens nach wie vor funktionieren. Und der Theaterbetrieb zu Euripides' Zeiten muss wohl schon sehr an den heutigen erinnert haben. -is[ Auf dieses Posting antworten ]
