Goldner Schnitt?
Von: Stefan Weinzierl (stefan.weinzierl@psypam.info) [Profil]
Datum: 01.07.2008 16:45
Message-ID: <g4dftf$br$00$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.rec.kunst.misc
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Bei der Entwicklung von Prüfwerten bin ich auf etwas gestoßen, was möglicherweise auch im Zusammenhang mit Kunst, insbesondere dem Goldenen Schnitt, interessant sein könnte. Hoffentlich gelingt es mir jetzt, auf der einen Seite so umfassend und erschöpfend zu informieren, dass man verstehen kann, was ich meine, und andererseits mich so kurz zu fassen, dass es nicht ermüdet. Mal sehen: Ich will immer fünf Ziffern überprüfen, ob ich sie im Kopf richtig berechnet habe. Hierzu ermittle ich an Hand der vorab schon einmal im Computer berechneten Werte zunächst einmal die Verteilung der geraden und ungeraden Werte, und wandle sie in binären Code um. Wenn sich also an Hand meiner Formel die Ziffernfolge "12345" ergibt, resultiert hieraus für mich der Binärcode "10101". (1 für ungerade und 0 für gerade) Diesem ordne ich nun die entsprechend zugehörige Dezimalzahl zu (hier "21") Weil ich zur Bildung der Prüfwerte besagte Dezimalzahl u.A. noch mit einer Art Quersumme der Ziffernfolge verrechnen möchte, nehme ich diese Dezimalzahl noch mal drei. Wenn also praktisch dann z.B. die Quersumme meiner zu prüfenden Ziffernfolge nicht mit der ursprünglichen übereinstimmt, werden auf diese Weise mit großer Wahrscheinlichkeit gleich ungültige Werte produziert. Für unser Beispiel ergibt "21" verdreifacht "63". Ergibt sich z.B."62", ist meine berechnete Ziffernfolge sicher irgendwie fehlerhaft. Wenn ich jetzt also bei meinen Berechnungen eine nicht durch drei teilbare Zahl herausbekomme, weiß ich sofort, dass etwas nicht stimmen kann. Denn nur durch drei teilbaren Werten zwischen 0 und 93 lassen sich dann wieder überhaupt eindeutige Binärcodes zuordnen. Ohne Multiplikation ist jeder meiner 32 Werte theoretisch auch gültig. Auf hundert Werte bezogen (0-99) ergibt sich also ein Verhältnis von gültigen zu ungültigen Werten von ungefähr 1/3 zu 2/3, genauer gesagt ein Verhältnis von 32 zu 68. Auch beim goldnen Schnitt ist das Verhältnis auch nur ungefähr 1/3 zu 2/3. Deswegen zunächst vorab einmal meine Frage, inwieweit trifft überhaupt meine Rechentransformation den goldenen Schnitt? Ihr werdet es sicher schon bemerkt haben. Meine Kenntnisse von Kunst im Allgemeinen und dem Goldenen Schnitt im Besonderen sind recht begrenzt und spärlich. (Wo sollen die auch herkommen mit beständig "4 minus, Honoris causa" in Kunst in der Schule ;-) Trotzdem würde es mich schon interessieren, ob es Ansätze gibt, den Goldenen Schnitt nicht nur auf Proportionen sondern auch auf Verteilungen von Farben, Ornamenten etc. anzuwenden. Was ich persönlich an dieser Verteilung für interessant finde ist die Möglichkeit eine binäre Zahlenverteilung mit einer dezimalen möglicherweise nach dem Proportionalitätsprinzip des Goldenen Schnittes zu mischen. Daraus könnten sich meiner Meinung nach künstlerisch ganz interessante Möglichkeiten ergeben. Man könnte z.B. so 100 oder 10.000 Kästchen irgendwie nach der Art von Vasarely (Damit nicht jetzt eventuell Mißtrauen in meine Unkenntniss aufkeimt. Mein Vater hat sich einmal ein paar Drucke von ihm gekauft, und war ein großer Fan von ihm.) gruppieren, indem man ungefähr 1/3 farbig in 32 binären Abstufungen macht, und die ungültigen Dezimalzahlen im Rest in Grautönen verarbeitet. Die schon erwähnte "62" würde dann also z.b. für ein Kästchen mit einer Grauabdeckung von 62% stehen. Wie schon gesagt, meiner Meinung könnte das auf was, ich da vielleicht gestoßen bin, möglicherweise für jemanden von Interesse sein. Außerdem finde ich es selber irgendwie spannend und anregend, einmal über eine solche Herangehensweise an den goldenen Schnitt zu diskutieren und sich auszutauschen. Mal sehen, was dabei herauskommt. Stefan -- Psychologisches-Passport Managment (PsyPaM) -Passwortmanagment und verschlüsselte Autorisationsdateneingabe- Stefan Weinzierl http://PsyPaM.info[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Arnulf Sopp (10.07.2008 02:40)
- Josef Mühlbacher (12.07.2008 19:01)
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