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Re: was wäre?

Von: Josef Mühlbacher (josef_muehlbacher@utanet.at) [Profil]
Datum: 20.05.2008 10:20
Message-ID: <g0u1h3$g0c$1@newsreader2.utanet.at>
Newsgroup: de.rec.kunst.misc
"Claudia Kastl" <CKastl@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g0tuho$76s$00$1@news.t-online.com...
>>> Ach ja, warum ich schreibe?
>>> weil irgendwer riesigen Spass dran hat mit wechselnden nicht existenten
>>> malgruppe-st-margarethen Mails bevorzugt über google groups
>>> herumzuspamen und ich machtlos bin.
>>
>> Tut mir leid für St.Margarethen, aber was ist so schlimm dran wenn es die
>> Gruppe ohnehin nicht gibt?
>
> Machst Du Witze?
> Natürlich gibt es meine geliebte Malgruppe als Webadresse, aber nicht als
> Email.  Was es vor allem nicht gibt sind die xyz vor dem @ der
> Mailadressen.
> Und leid tut mir das Ganze, weil ich am Rücklauf merke, dass der oder die
> Spammer den guten Namen einer ganzen Bande netter Frauen auf dem Kieker
> haben und damit den Armen, die in ihrer Kommunikation auf das Web setzen
> müssen die Mailboxen vollsauen.

Oh, tut mir leid, aus deinem Text habe ich geschlossen, dass es die gesammte
Malgruppe nicht gibt, ein Versehen.

>
> Aber klar, da gibts nix. Oder doch? Vielleicht  eine ganze  4 Milliarden
> starke Erdbevölkerung deren kollektive Leistung nicht an Namen gebunden
> wird und vor Allem, die wie ein Ameisenhaufen unermüdlich dafür sorgt,
> dass die wenigen bekannten Namen ständig poliert werden und ihren Nimbus
> damit bewahren (GGG)
> Ich bewundere die Anteilnahme und den unermüdlichen Fleiß und
> Überlebenswillen der zur Zeit hart betroffenen fernöstlichen
Bevölkerung.
> Meine Namen heißen "Helfer in Katastrophengebieten"
"Ärzte ohne Grenzen"
> SOS Kinderdörfer" usw. Was bedeutet da ein Kunsthampelmann?

Ähm, verstehe ich jetzt nicht ganz.
Schließt für dich Kunstschaffen rege Anteilnahme und Hilfeleistung für
Benachteiligte aus? Damit meine ich jetzt nicht nur Benefizaktionen sondern
auch persönlches Angagement.
Wir haben auch schon Flüchtlinge daheim aufgenommen ohne dass ich deswegen
die Malerei an den Nagel gehängt hätte oder meine Tat an die grosse Glocke.

> Die Namen im Museum sind als Ansporn gedacht, haben sich aber zunehmend
> dank Spekulationswert, Geldlastigkeit, Fragwürdigkeit und Exzessen zu
> einem Festschmaus für die Sinne mit dem Geruch der allgegenwärtigen
> Dekadenz entwickelt. Morituri!

Ansporn?

salut
Josef



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