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Re: was wäre?

Von: Claudia Kastl (ckastl@t-online.de) [Profil]
Datum: 20.05.2008 11:30
Message-ID: <g0u5nd$kne$00$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.rec.kunst.misc
"Josef Mühlbacher" <josef_muehlbacher@utanet.at> schrieb im
Newsbeitrag
news:g0u1h3$g0c$1@newsreader2.utanet.at...
> Ähm, verstehe ich jetzt nicht ganz.
> Schließt für dich Kunstschaffen rege Anteilnahme und Hilfeleistung
für
> Benachteiligte aus? Damit meine ich jetzt nicht nur Benefizaktionen
> sondern auch persönlches Angagement.
> Wir haben auch schon Flüchtlinge daheim aufgenommen ohne dass ich deswegen
> die Malerei an den Nagel gehängt hätte oder meine Tat an die grosse
> Glocke.

Im Leben schließt nichts offensichtlich irgendetwas aus. Weder der Erlöser
das Monster noch der Ohnmächtige die Macht. Im Gegenteil man braucht  und
ergänzt sich. Wen  juckts  wirklich,  dass der Abstand zwischen den Tischen
der Reichen zu den Stehimbissen der Armen immer größer wird, so dass nicht
einmal der Duft bzw. die Ahnung , dass ein Krümel abfallen könnte diese
erreicht? Die Reichen  und Mächtigen? Da sind nur Diäten interessant:)

>> Die Namen im Museum sind als Ansporn gedacht, haben sich aber zunehmend
>> dank Spekulationswert, Geldlastigkeit, Fragwürdigkeit und Exzessen zu
>> einem Festschmaus für die Sinne mit dem Geruch der allgegenwärtigen
>> Dekadenz entwickelt. Morituri!
>
> Ansporn?

Natürlich Ansporn:) Jede Nation lässt sich klingende Namen eine Menge
kosten. Sinn der Museen ist es zu zeigen, dass dem so ist, ganz nebenbei
sind sie auch noch Dokuzentren der Wertschätzung  der Kultur befreundeter
Nationen.  Das geht nicht ohne Namen.            Aber Namen kommen nicht von
Nichts - Sie müssen GEMACHT werden.
machtlos-achtlos-
MACHT
LOS!!!!
Claudia







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