Re: was wäre?
Von: Josef Mühlbacher (josef_muehlbacher@utanet.at) [Profil]
Datum: 20.05.2008 18:00
Message-ID: <g0usek$fkb$1@newsreader2.utanet.at>
Newsgroup: de.rec.kunst.misc
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Liebe Claudia, Dein soziales Engagement in Ehren, es ist unbenommen würdigungswert Der Van Gogh Käufer hat aber nichts mit dem Kunstschaffenden zu tun, genausowenig mit dem Bild an sich. Vincent van Gogh hat genau nichts von seinem posthumen Namen, er hat zu seiner Zeit gerade einmal ein paar Bilder veräußert, leben konnte er davon nicht. Was soll also die Macht von Namen? Die Paar die da "Oben" sind sind vernachläßigbar für Menschen die hier und jetzt Kunst von sich geben. Du schmeißt Kunst und Markt in einen Topf, das macht wenig Sinn. Ich, Mensch mit wenig Einkommen, sehe ein Bild, nehme es wahr und erfreue (oder auch nicht) mich daran. In diesem Moment ist mir die politische Lage in Simbawa oder Kurdistan egal (soll nicht heissen, dass sie mir auch sonst egal ist). Welche Werte diesem Bild zugeschrieben werden ist mir als Betrachter wurscht, ich schaue und erkenne (oder auch nicht). Ich bekenne auch, dass mir die Cioconda keinen Schauer über den Rücken laufen ließ, andere Bilder wohl. salut Josef[ Auf dieses Posting antworten ]
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- CKastl (21.05.2008 07:11)
