nntp2http.com
Posting
Suche
Optionen
Hilfe & Kontakt

Re: Kunst und Second Life

Von: Claudia Kastl (ckastl@t-online.de) [Profil]
Datum: 04.10.2007 12:46
Message-ID: <fe2ga6$s2p$03$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.rec.kunst.misc
Hallo
"Harald Maedl" <Harald.Maedl@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:fe25dh$ia5$01$1@news.t-online.com...

> Dank viel Gutmenschentum knapp an der Realität vorbei. Wenn schon, dann
> müssen Ballerspiele und Pornographie dabei sein. Irgendwo müssen ja
> Aggressionen und sexuelle Phantasien befriedigt werden. Besser dürfte
> da allerdings ein Boxsack und ggf so ein Plastik-Sexmonster sein.

Dank viel Gutmenschentum gehe ich davon aus, dass in den meisten Fällen von
Jugendkriminalität nicht ein seltener Hirndefekt der Auslöser für
Aggression
ist, sondern eine falsche Konditionierung. Wer durch Beifall oder direkter
Anschauung gelernt hat, dass sich Probleme durch Betrug oder mit den Fäusten
lösen lassen, der verspürt ohne Not kaum ein großes Bedürfnis
mühsam
umzulernen. IMHO muß dies spielerisch geschehen mit Lustgewinn und
Belohnung. Die Belohnung kann nun nicht heißen : Wenn ich aggressiv bin,
dann muß ich nur wieder kräftig zuschlagen (Sandsack) oder kräftig
hinballern (Ballerspiele) um zum Erfolg zu gelangen. Ich denke, wenn man
resozialisierbar ist und sich leicht langweilt, dann kann man durchaus auch
in friedlichen Aktionen lernen. Zum Beispiel wie man zum Helden werden kann,
wenn man Menschen rettet, (!)nicht zerstört.:) und wenn man anspruchsvolle
Verantwortung übernimmt (auch in BWLSimulationen)
Gruß
Claudia



[ Auf dieses Posting antworten ]