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Re: Rollei - Artikel des Tages bei Wikipedia.de

Von: Winfried (w-buechsenschuetz@web.de) [Profil]
Datum: 02.02.2007 10:08
Message-ID: <1170407311.468114.122160@k78g2000cwa.googlegroups.com>
Newsgroup: de.rec.fotografie
On 2 Feb., 09:36, "Hans-Dieter Oberle" <hansdieterobe...@web.de>
wrote:
> "Christoph Niessen" <christ...@bushmill.de> schrieb im
Newsbeitragnews:52
gajiF1o5snmU1@mid.individual.net...


> Scheimpflug hat doch nichts mit Architektur zu tun, dazu müßte die Op
tik
> nach oben verschiebbar sein.

Genau das ist falsch, nach der Scheimpflugschen Regel müssen sich die
Ebenen von Film, Objektiv und Gegenstand schneiden - und dazu braucht
man eine Schwenkmöglichkeit mindestens einer der Ebenen.

Mit dem vertikalen Verschieben des Objektivs kann man stürzenden
Linien (wenn Film- und Gegenstandsebene nicht parallel) nicht
ausgleichen. Die Verschiebung dient dazu, das Gesichtsfeld der
waagerecht stehenden Kamera so zu verschieben, daß es weit oberhalb
oder unterhalb liegende Gegenstände erfaßt. Sofern Filmebene und
Gegenstandsebene parallel sind, gibt es dann auch keine stürzenden
Linien  (die S. Regel ist dann auch erfüllt, mit Schnittpunkt im
unendlichen) - die gäbe es aber auch OHNE Vertikalverschiebung nicht,
bloß wären viele Gebäude dann wohl oben abgeschnitten auf dem Bild.

Winfried Büchsenschütz


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