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Re: Erste "Langdistanz"-Fahrt? - Voraussetzungen? Tempo-Abschaetzung?

Von: Stefan Hundler (stefan-news07@gmx.de) [Profil]
Datum: 30.08.2008 02:16
Message-ID: <48b89181$0$11739$9b4e6d93@newsspool1.arcor-online.net>
Newsgroup: de.rec.fahrrad
"Andreas Braukmann" <irgendwer@internet-adresse.de> schrieb im Newsbeitrag

> ... ich spiele gerade verwegenerweise mit dem Gedanken,
> mich an meine erste Fahrt ueber eine "etwas laengere"
> Distanz zu wagen. Dabei sollen knapp 260 km ueberwunden
> werden. Im Idealfall wuerde ich an eine sehr ausgedehnte
> Tagesfahrt denken, bei der ich sehr frueh morgens auf-
> brechen wuerde und sehr spaet abends ankommen koennte.

Also ich gehe da zwar nicht spontan aber ohne viel Aufhebens an die Sache.

Für 220km einfach Mittags ne Portion Nudeln und 2h später rauf aufs RR.
Verpflegung bei 28°C 1,5 Liter, 20 EUR und ein Handy.

Entgegen den Ankündigungen waren es dann nicht nur 99% Teer, sondern mal 2-3
km frischer Split wo man 3cm tiefe Spuren zog. Dafür hat man auf schlechten
Feldwegen und gelöcherten Betonwegen nichts gesehen nur gespürt. RR und
dessen Bremsen bei Irrfahrten in fremden Städten sowie Bordsteine + 9 Bar
sind auch nicht so toll.

Bei Halbzeit nen Sandwish + 1L nach 3/4 noch mal 3L nachgekauft.
Die letzte Stunde ging nur noch mit verringerter Geschwindigkeit, da
Helligkeit gegen 0. Dabei hätte ich beinah auch noch bei 2 Poller frontal
mitgenommen, die in 30 Min um meine Haustür stehen.

Trotz identischen Hin+Rückweg hatte ich 3/4 Gegenwind. Und sobald Du das Rad
um 180° dreht siehst Du alles noch mal und bei mir spielt dann wie ein Film
ab, der sagt wie elend lang es noch nach Hause ist.

Trotzdem noch ein Schnitt für reine Fahrt von 26,2.

Erhoffte Vorteile durch RR gab es nicht. Durch die Wege und Licht am MTB
wäre es schneller gegangen bzw. sowie noch im hellen heimgekommen.


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