Re: Loreley im dritten Reich
Von: Karl-Heinz Bongartz (boml-werk@t-online.de) [Profil]
Datum: 11.05.2008 18:46
Message-ID: <1igsg9i.28cw4jtgkfy8N%Boml-Werk@t-online.de>
Newsgroup: de.rec.buecher
Datum: 11.05.2008 18:46
Message-ID: <1igsg9i.28cw4jtgkfy8N%Boml-Werk@t-online.de>
Newsgroup: de.rec.buecher
Gerald Fix <gerald.fix@t-online.de> wrote: > Um den Namen Heines zu umgehen, sei es unter "Autor unbekannt" > geführt worden. Lässt sich dies belegen? Neugierig geworden, hab ich die nachgelassenen Liederbücher meines Vaters nach einem Beleg durchstöbert. In dem einen aus der fraglichen Zeit, welches noch da war (KdF), ist kein Heine und keine Loreley zu finden. Allerdings hab ich amüsiert festgestellt, daß den damaligen Zensoren (?) doch der eine oder andere subversive Vers durchgegangen ist: in dem abgedruckten Geusenlied kommen die Zeilen >>Ihr bebt mit Recht ob Sklavenschande, >>bei Gott wird dieser Boden rein, >>und müßten alle Niederlande >>von Meeresflut verschlungen sein. >>Durchstecht den Deich, >>reißt auf die Schleusen, >>ersäuft die fremde Tyrannei. >>Es naht das Meer, es nahn die Geusen. >>Das Land wird Meer, >>doch es wird frei. Ich nehm nicht an, daß die Geusen mit Deutschen gleichzusetzen sind, oder doch? Der Text war allerdings auch ohne Autorennennung abgedruckt. Ich vermeine aber, daß er aus dem neunzehnten Jahrhundert (?) von einem Walter Dahn (Der Goten Kampf um Rom[?]) ist. Frohes Schaffen Scharlih -- Von hier aus: Trinkt 's Bier aus! www.boml-werk.de www.krefeldwiki.de[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Gerald Fix (11.05.2008 18:52)
