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Re: Wie wird mann Buchhändler?

Von: Helga Buß (1542-2577@onlinehome.de) [Profil]
Datum: 23.01.2008 13:08
Message-ID: <fn7ams$ile$1@online.de>
Newsgroup: de.rec.buecher
Jörg Swiderski schrieb:
> Hallo Stefan,
>
> Hintergrund:
> Ich lese gerne viel und oft.Mir ist aufgefallen, das immer mehr
"Händler",
> sei es im Internet,oder auf den Märkten s.g.Mängelexemplare günstig
> verkaufen. Ich bezweifle jedoch, das es sich um Ausgebildete Händler
> handelt.Trotzdem ist es interessant zu wissen, woher diese Personen ihre
> Waren beziehen und warum diese die Bücher ohne jeglicher Preisbindung
> verkaufen dürfen.
> Für mich persönlich wäre es interessant, solche Mängelexemplare
oder
> Restosten zu erwerben, damit ich die Schüler an unserer Schule etwas
für`s
> Lesen animieren kann, in dem ich ihnen ein Buch schenke.

Aus Gründen der Leseerziehung halte ich das für problematisch. Das
Restpostenbuch sucht zwar einen Käufer und einen Leser. Woher weisst du,
ob es auch das Interesse deiner Schüler trifft?

Welche anderen Methoden des Fundraising zur Leseförderung hast du schon
abgeklappert? Ronal MacDonald Stiftung, Mittel aus Lotterieeinkünften,
Aktion Mensch, Lions-Club, Bürgerstiftung, Spenden von Verlagen?  Wenn
du bei der Anschaffung günstig Restexemplare kaufst, setzt du die
Fördermittel sinnvoll ein. Warum fördert ein Mängelexemplar das Lesen
besser als eine Schülerbücherei?

Helga

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