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Re: Hochkalter und mehr

Von: Filip Brocke (mountaincrest@gmail.com) [Profil]
Datum: 17.06.2008 11:02
Message-ID: <96412284-a88c-42ce-b681-74d296d811fe@s50g2000hsb.googlegroups.com>
Newsgroup: de.rec.alpinismus
’n morgen,

auf den Hochkalter gibt es zwei (normale) Wege, einen von Norden über
die Blaueishütte und den "Schönen Fleck" und einen von Westen durch
das Ofental. Wobei ganz klar zu sagen ist, dass die mit Abstand
schönste Variante die Überschreitung ist, welche von Norden her
angegangen wird. Auf dieser Route von der Blaueishütte müssen zwei bis
drei mal Stellen im zweiten Grad (UIAA) überwunden werden, eine
gewisse Kletterfertigkeit, Trittsichheit und Schwindelfreiheit sollte
also auf jeden Fall vorhanden sein. Natürlich kann man den Kalter auch
durch das Ofental besteigen (welches eigentlich der Abstiegsweg ist),
man muss dann aber den selben Weg zurück und verpasst eigentlich das
wirklich spektakuläre an dieser wunderschönen Tour. Vom Gipfel
richtung Blaueishüte abzusteigen halte ich für NICHT empfehlenswert!

Zu dem Berg weiter südlich im Tal, hmmm, spitz?, …
Als markantesten Berg gibt es dort den Großen Hundstod, ein
wunderbarer Gipfel welcher (meistens) von Süden her vom Ingolstädter
Haus aus bestiegen wird (Zum Ingolstädter Haus von Weißbach bei Lofer
über den Diesbach-Stausee). Weiter westlich gibt es dann noch die
Hocheisspitze, zu welcher man gewöhnlicherweise von Hintertal
(zwischen Weißbach bei Lofer und Hintersee bei Ramsau, Radl oder Bus)
startet. Ich denke aber Du meinst den Großen Hundstod …

Zur Göll-Überschreitung, welche ich selbst noch nicht gemacht habe,
kann ich nur sagen dass der Weg vom Stahlhaus über das hohe Brett mit
Sicherheit nicht schwieriger ist als der von Norden über den Mannlgrat
bzw. vom Purtscheller Haus.

Ich hoffe das hilft Dir ein wenig weiter,
F

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