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Re: Dynamisches Sichern

Von: Markus Stadler (spam@nicht-zu-mir.ok) [Profil]
Datum: 10.06.2008 13:39
Message-ID: <g2lpcc$klo$1@online.de>
Newsgroup: de.rec.alpinismus
"David Kastrup" <dak@gnu.org> schrieb

>  Ich habe schon im Detail
> aufgeführt, für welche Fälle eine weiche Sicherung notwendig ist:
eben
> in Pendelsituationen.  Ansonsten habe ich aber nichts davon, möglichst
> weit an der Wand langzuschrappen, an ein paar Absätzen aufzuschlagen und
> den Boden mitzunehmen.

Servus David,

Wenn die Routen so flach sind, dass man an der Wand entlangschrabbt oder auf
Absätzen aufschlägt, wie es eher im alpinen Gelände oder in sehr leichten
Klettergartenrouten der Fall ist, dann kommt eh kaum Fangstoß zusammen -
bzw. da sollte man besser nicht stürzen. Ich rede vom normalen
Sportklettern, wo deutlich über 95% aller zu haltenden Stürze erfolgen, und
wo man häufig mehrere Stürze am Tag in seine Bandscheiben krachen lässt.

Wenn ich's richtig mitbekommen hab, war auch öfter der Begriff
"Kletterhalle" im Thread und da sollte die Wand schon so gebaut sein, dass
man nicht "langschrabbt" oder gar auf irgendwelchen Absätzen
aufschlägt.
Dabei ist die von Dir angesprochene "Pendelsituation" der Normalfall - ein
Sturz an senkrechter oder überhängender Wand. Und da ist es richtig übel,
wenn man gegen die Wand knallt, weil der Seilpartner die Sicherung dicht
macht. Im Sportkletterbereich gibts eigentlich garkeine Diskussion ob weiche
Sicherung oder nicht.

Sorry, falls ich was falsch verstanden hab, weil ich nicht den kompletten
Thread verfolgt habe und es vielleicht nicht ums Sportklettern geht.

Schönen Gruß

Markus



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