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Big Brother zum Training der sozialen Kompetenz

Von: Manuel Rodriguez (aa5@gmx.net) [Profil]
Datum: 08.11.2009 14:36
Message-ID: <a8d549d4-205c-4d36-b740-f84969a345d6@g27g2000yqn.googlegroups.com>
Newsgroup: de.org.mensa
Hochbegabte Kinder sind oft allein; ihre Intelligenz isoliert sie.
Manche verstellen sich in Richtung dumm um wenigstens zeitweise mit
anderen Kindern Erfahrungen zu sammeln. Das gelingt jedoch nur
unbefriedigend. Wievieles leichter wäre da soziales Lernen durch
Medien?
Um SmallTalk, Humor oder Sexismus zu verstehen braucht es nicht
unbedingt den physischen Kontakt zu Gleichaltrigen. Ein gutes TV-Gerät
kann dieses Wissen viel einfacher vermitteln. Dabei sollte es auf
Reality-TV Formate wie Big Brother eingestellt sein. Emotionen sind
dabei echt -- erleichtern dadurch das Nachfühlen.
Durch intensives Big Brother schauen können Hochbegabte Kinder
Einfühlungsvermögen lernen. Besonders interessant sind dabei
Gruppenkonflikte. Diese sich distanziert zu betrachten bereitet auf
die Realität vor. [1]
Was man dabei in die Realität übernimmt dürfte einem Emotionschip
von Data ähneln. Es ist die Fähigkeit Gefühle (also primitive
Sozialkompetenz) manipulierend einzusetzen. Und so seine Mitmenschen
auf Distanz zu halten.
Nun ja, Sozialkompetenz bei Hochbegabten besteht vor allem darin
sich noch mehr zu isolieren. Und bei Einsamkeit eben den Fernseher
einzuschalten anstatt so wie Normalos mit echten Freunden echte
Abenteuer zu bestehen. Aber immerhin sind televisiönäre Gefühle
beliebig ausschaltbar -- im Gegensatz zu echten Bindungen.

[1] http://www.youtube.com/watch?v=SIggeWov5jc

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