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Abnehmender IQ durch Bildung

Von: Manuel Rodriguez (aa5@gmx.net) [Profil]
Datum: 27.10.2009 15:11
Message-ID: <2bf138e9-ebdd-4143-838c-e145799be39e@j4g2000yqe.googlegroups.com>
Newsgroup: de.org.mensa
Die Standardliteratur zum Thema IQ-Test schweigt sich aus zum Thema
"Veränderung von IQ Werten in Biographien". Maximal wird eine leichte
Abnahme bei Rentnern diagnostiziert, ansonsten aber eine Konstanz
unterstellt.
Bei mir selbst war es anders: So mit 16 Jahren hab ich mich
angefangen für IQ-Tests zu interessieren. Nach einem Selbsttest hatte
ich damals ca. 117. Das passte auch zu meiner Selbsteinschätzung als
Hochbegabter Schüler. So mit 20 Jahren begann ich während des Studiums
sehr viel Fachbücher zu lesen und distanzierte mich stark vom Elite-
Begriff. Speziell die soziologische Literatur von Rifkin et al hat
dazu beigetragen.
Mit 23 Jahren hab ich dann nochmals einen Selbsttest gemacht: 95!
Und dann mit 27 Jahren nochmal; diesmal kam ein Wert von ca. 80
heraus. Je mehr ich IQ-kritische Bücher las (Hitler, Mein Kampf oder
"the bell curve") desto weniger strengte ich mich bei den Logik-
Puzzeln an. Irgendwann ging mir der Kram mit "2 4 6 8 ???" tierisch
auf die Nerven.
Mir scheint es so, als ob der hohe Wert von 117 aus meiner
Jugendzeit viel eher eine politische Meinung verkörperte als eine
Messung meines Gehirns. Verallgemeinert würde ich vermuten dass FDP
und CDU sehr hohe IQ Werte erreichen und Linkspartei-Wähler nur Werte
von 80.

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