nntp2http.com
Posting
Suche
Optionen
Hilfe & Kontakt

Sollte man Frauen das Hacken verbieten?

Von: Manuel Rodriguez (aa5@gmx.net) [Profil]
Datum: 04.04.2010 21:13
Message-ID: <771c859b-40db-4d50-a16c-ed7bab00d4a0@w17g2000yqj.googlegroups.com>
Newsgroup: de.org.ccc
Nur 2% der Hacker sind Frauen, das sagt zumindest Arte [2]. Das sind
genau 2% zuviel, meine ich zumindest. Mittlerweile musste ich zwar
einsehen, dass Frauen nicht automatisch dumm sind. Ich kenne viele
Mädels, die besser programmieren können als ich und auch wesentlich
bessere Hacker sind. Auch können die meisten Ladys ausgezeichnet
Einparken und sind die besseren Autofahrer. Auch wenn 1986 bei der
Challangerkatastrophe vielleicht ein Mann am Steuer hätte sitzen
sollen... Jedenfalls will ich den "Haecksen" [3] ihre Fähigkeiten
durchaus nicht absprechen; sie stellen somit eine Bereicherung da.
Allerdings ist Hacken für mich ein Hobby, kein Konkurrenzsport.
Ich muss nicht unbedingt der beste sein um Spass am Gerät zu haben.
Man kan auch mit Win95 im Internet surfen, man muss nicht unbedingt
ein Linux Crack sein. Ja, ich könnte von weiblichen Hackern eine Menge
über Computer lernen; aber will ich das überhaupt? Sollen doch Frauen
in der Uni als Professorin Informatik unterrichten oder in Firmen die
IT-Abteilung leiten. Ich brauch nicht auch noch in der Freizeit Ficki-
Ficki-Titten vor dem Monitor. Daher bin ich für eine konsequente
Ausgrenzung von Frauen. Ich fordere eine Frauenquote von 0,00% für
Hobby-Computerclubs.
Bereits heute sind nach [2] 98% der Mitglieder Männer. Es ist also
ein Rückzugsgebiet für Jäger, vereinsammte Jungs und evtl. auch
vorbestrafte Alkoholiker. Nun ja, typisch männlich eben. Nicht ohne
Grund ist in der Vorstellung der meisten die Frau lediglich Sexobjekt
und hat sich unterzuordnen. Auf Computerclubs haben sie nichts zu
suchen. Maximal als Wallpaper des Betriebssystems vielleicht. Oder als
Mutti, die ihren Sohn mit dem BMW wieder abhohlt (wenns mal wieder
später wurde).
Letztlich kann ich als Mann nur Spaß haben, wenn Frauen möglichst
weit weg sind. Klar, das ist eine psychische Störung. Sigmund Freud
hätte dazu sicherlich eine Theorie. Aber letztlich ist das nicht meine
Schuld, dass ich das überlegene Geschlecht representiere. Es ist aber
meine Schuld, wenn ich Gleichberechtigung unwidersprochen hinnehme
anstatt Frauen meine ehrliche Meinung zu sagen: "Haut ab, ich hasse
euch!".
Selbst in einer demokratischen Grundordnung dürfte es in Ordnung
gehen, wenn man ohne Frauen hacken möchte. Wenn ich aus Herrenklo gehe
und an die Wand pisse will ich ja auch keine Lolitas dabei haben. Mag
sein, dass bei Soziologie-StudentInnen das Gender-Mainstreaming en
vogue ist. In einer Uni-Bibliothek soll es sogar schon Unisex-
Toiletten geben. In Hackerkreisen jedoch gilt die alte Bob Marley
Hymne: "No Woman, no drugs".


Quellen:
[1] http://www.ccc.de
[2] http://www.arte.tv/de/kunstmusik/tracks/20050203/811794,CmC=8124
[3] http://www.haecksen.org

[ Auf dieses Posting antworten ]