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Kritik an TOR

Von: Manuel Rodriguez (aa5@gmx.net) [Profil]
Datum: 15.03.2010 11:23
Message-ID: <d5394be3-6df5-40ef-9218-f31223266682@15g2000yqi.googlegroups.com>
Newsgroup: de.org.ccc
TOR wird in Hackerkreisen als Wunderwaffe gelobt. Zu Unrecht, wie
folgendes Beispiel zeigt.

Ein 15-jähriger Computerbesitzer möchte gerne den Film "Forest Gump"
illegal bei Kazaa runterladen. Dazu installiert er TOR und fühlt sich
geschützt. Leider ist er das nicht, denn die Exit-Nodes haben eine IP-
Adresse die immer einen Besitzer hat.

Im Kazaalogbuch steht beispielsweise das die fragliche Datei von der
IP "10.10.10.10" gedownloaded wurde. Diese IP kann einem angemieteten
Root-Server in einem Rechenzentrum zugeordnet werden. Mieter=der 15-
jährige Junge. Um zu beweisen, dass er nicht selbst der
Urheberrechtsverletzer war müsste er anhand der Logfiles nachweisen,
dass jemand anderes den Server genutzt hat. Ähnlich wie bei der
Mitbenutzung von offenen WLANs.
Die Inhaber von TOR-Exit-Nodes begehen haufenweise Straftaten und
können ähnlich bestraft werden wie Besitzer von Standard-DSL-
Anschlüssen. Entscheidend ist doch, dass die Datei "Forest Gump.mpg"
an den TOR-Exit Node übertragen wurde, was illegal ist. Es ist also
logisch, dass der Exit-Node in den Bau wandert.

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