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Re: FU Philologische Bibliothek

Von: Ulrich Schmitzer (ulrich.schmitzer@staff.hu-berlin.de) [Profil]
Datum: 12.06.2008 19:25
Message-ID: <10yi2hsd4rits.1crv2evhhzy22$.dlg@40tude.net>
Newsgroup: de.etc.sprache.klassisch
Am Thu, 12 Jun 2008 16:06:23 +0200 schrieb Jens-Olaf Lindermann:

> Ulrich Schmitzer wrote:
>
>> Für die Studenten auch - und was die Bibliotheken anbelangt: Es ist eine
>> Illusion zu glauben, dass eine Zusammenlegung auf laengere, auch nur auf
>> mittlere Sicht einfach den addierten Personalbestand und Bibliotheksetat
>> behalten wuerde. Eher aendern die Fluesse ihren Lauf und geht die Sonne im
>> Westen auf, als dass sich nach Einsparmoeglichkeiten Suchende (ob
>> Politiker oder Hochschulleitungen) das entgehen ließen.
>
> Was waere daran schlecht? Und wieso sind zwei kPhi's fuer die Studenten gut?
>
> Ich gebe ja zu, dass im vorliegenden Fall mein Forschungsgebiet etwas
> abgelegener ist - aber ich finde es ausgesprochen laestig, dass u.a. durch
> diese Zersplitterung a) unnoetige (=teure) Dubletten entstehen und man b)
> eben mit Hinweis auf diese Finanzen (was uebrigens auf Nachfragen der
> eigentliche Grund der Nicht-Anschaffung war) unvollstaendige
> Arbeitsmoeglichkeiten "zur Verfuegung" stellt.
>
>
> Gruss
> Jens

Siehe prinzipiell mein anderes paralleles Posting. Wer wie ich in der
(wissenschaftlichen) Provinz groß geworden ist (Erlangen), wer noch in den
80er Jahren die Wiener UB kennegelernt hat (Bestellungen brauchten
mindestens drei Tage, meist musste man sich erfolglos die "Retourzettel"
aus dem Abholfach holen) - der findet die Berliner Verhältnisse trotz der
Tatsache, dass man manchmal die FU- und HU-Bibliotheken, die StaBi und die
BBAW konsultieren muss, immer noch recht erträglich (der Bibliothekshimmel
auf Erden ist natürlich Konstanz).

U.S.

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