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Re: firmen und ihre ausnutzung : t-online etc

Von: Rapunzelstielzchen (klaus_angsthase@gmx.de) [Profil]
Datum: 15.02.2007 23:14
Message-ID: <er2m08$s12$02$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.etc.selbsthilfe.missbrauch
Hallo Wölfchen,

Erst mal einen Rat vorweg. Schön vorsichtig sein mit dem was man
öffentlich sagt, wenn man sich im Newsnet usw über Firmen beklagt. Da
hatte ich anderweitig schon mal arg in einige Fettnäpfchen getreten.


> ich habe seit november 2005
> probleme mit t-online oder telekom

Sind zwei verschiedene Firmen gewesen und erst seit kurzem wieder eine.
Mit der Internet-Firma davon habe ich übrigens sehr gute Erfahrungen
gemacht, weil wo mir niemand einen Online-Anschluß gab, war ausgerechnet
eben diese einzige dann doch wesentlich flexibler als die anderen.

> da die beschäftigten selbst nicht mehr nachvollziehen wohin sie
> gehören
> muss man das selbst als kunde sicher auch nicht
>
> ich habe damals die vertäge geändert
> auf eine günstigere variante
>
> jedoch was ich seit damals an nerven verbraucht habe
> ist dies alles ganz schön teuer
>
> nun zockeln wir seit anfang des jahres herum
> das ich noch offene beträge hätte dabei
> hatte ich im dezember eine rechnung von
>
> -33 euro
>
> sprich guthaben
> das ich in der januar rechnung abzog
>
> nun kommen mahnungen über mahnungen
> erst seien es über 80 euro die ich zu zahlen hätte
> nun kam gestern eine rechnung über 128 euro
>
> ich werde mir heute einen beratungschein holen
> und dann zu einem rechtsanwalt gehen
>
> so kann das ja nicht weitergehen
> das kostet nur kraft die ich nicht habe
>
> habt ihr noch einen tip für mich ?

Also als ich auf Wanderschaft war, habe ich vorher nicht den
Telefonanschluß stillgelegt und von daher mit der Kom-Variante dieser
Firma dann zwangsläufig Proble mebekommen. Im Nachhinein hab ich dann
zahlen müssen ohne Ende. Eigentlich 3 Monate unbenutzter
Telefonanschluß, was sich dann alles in allem auf über 850 Euronen im
Endeffekt summierte.

Mit dem Rechtsanwalt ist sicherlich eine gute Idee. Ansonsten ist halt
meine Erfahrung eben besser erst zu zahlen und dann ggfs.
zurückzufordern. Diese Rechtsanwaltskanzlei der T-K scheint auch eher
eine virtuelle automatische zu sein. Es war unmöglich von denen
herauszufinden _wofür_ _was_ zu zahlen wäre. Hatten nur
Rechnungs-Nummern und Summen. Und die wurden immer höher solange ich
stur blieb und erst von denen aufgeschlüsselt haben wollte _wofür genau_.

Also, wenn man Zweifel hat, dann _gleich_ zum Anwalt und mit _dessen_
Beratung dann ggfs. nicht zahlen. Aber wie ich damals seichtes Briefchen
schreiben mit der Nachfrage nach Aufschlüsselung der angeblichen
Forderungen ...führt bei denen zu _nichts_ ausser noch höherer Forderungen.

Die Rechnungs-Stellung dieser Firma ist eh unter aller Sau. Da
durchzublicken ist eh schon oft schwer, aber wenn die dann mit I. und
II. Mahngebühren anfangen blicke ich nicht mehr durch. Einem Guthaben
ist dort nie zu trauen, weil die regelmäßig u.a. auch mit deren
Tarifänderungen wild hin und her buchen und dann gerne auch mal diese
Rechnung so und auf der nächsten plötzlich Korrekturen für Vormonate und
alles sieht plötzlich ganz anders aus.
Beliebt auch, zwar einen neuen Tarif korrekt einzurichten, aber den
alten einfach weiterzuführen. Z.B. hier mal 2 Flatrates auf ein und
denselben Anschluß.

Und gerechtfertigte Forderungen bei einem GV dann bezahlt zu haben
bewahrt einen übrigens nicht davor, auf die gleiche Summe dann immer
noch Mahnungen zu bekommen. Erst in Kopie die Quittung vom GV an die
Kanzlei und die Buchhaltung der Firma zu schicken schaffte dann endlich
Ruhe.

Weiss nicht was für einen Beratungsschein Du meinst ...aber Rechtsanwalt
klingt auf jeden Fall sehr gut wenn Du bei denen was nicht bezahlen willst.

Lieben Gruß
Klaus


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