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Re: Ich bin der Schwarze Mann und ich werde dich holen!

Von: Harald Lins (harald@netcologne.de) [Profil]
Datum: 06.02.2008 22:44
Message-ID: <fod9n5$hh4$1@newsreader2.netcologne.de>
Newsgroup: de.etc.selbsthilfe.angst
"Jesse Phogelbob" <SchiedRitter@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:55c4690f-5591-4708-ad49-2c262d169d84@c23g2000hsa.googlegroups.com...
> Gib' mir deine Adresse und ich werde kommen und dich
> holen.

So sieht als das Ende der Vernunft im Internet aus.

Eine komplette Plattform für reale Angsterkrankungen wurde platt gemacht von
wenigen Leuten, die nicht verstanden haben, daß es keinen psychischen Dualismus
gibt. Die Psycholiberalen.

Sie wollten Arbeit, die Spaß macht, Tabletten, die das Leben fröhlich
erscheinen
lassen und Therapeuten, die sie verstehen.

Sie haben sich über miese Partner, schlechte Therapeuten und dumme Mitmenschen
beklagt.

Sie haben nicht verstanden, daß die Obrigkeit auch nur aus Menschen besteht.

Beim Papst, Bush und den Politikern klappt das mit dem Schwarzen Mann noch
immer.
Sie nennen ihn Teufel, Terrorist oder Ungläubigen und tun alles, Dir Deine Kraft
zu nehmen, um selbst nicht nachdenken zu müssen.

Der Papst nimmt Dir jeden Zugang zu Gott - der jetzige hört ihn nichtmal mehr -
und läßt ein Riesenaffentheater mit Kindern veranstalten, von dem niemand etwas
hat - außer seine Kasse.
Er wäre eigentlich dafür verantwortlich, Gott zu hören und seine
Botschaften
weiterzugeben.
Statt dessen jammert er Kinder an, daß sie Gott nicht mehr hören.

Bush nennt die Leute Terroristen, die nicht in das Schema des römischen
Herrenmenschen passen. Der ganze Staat ist auf Völkermord aufgebaut, die Erbauer
des Staates waren Chinesen, die die Eisenbahn zwischen den beiden küsten gebaut
haben. Die Leute, die Wohlstand in das land brachten, waren Afrikaner und
Latinos, weil sie den Herrschern den Kopf und Körper vom Leben frei hielten,
damit sie Bomben und Kartelle aufbauen konnten.
Bush ist noch heute für die Todesstrafe, die Jesus als recht läppsch
erklärt
hat, und fühlt sich als Stellvertreter Gottes.
Jesus sagte dazu:
Die ersten werden die letzten sein.

Politiker haben sich eigentlich selbst ad absurdum geführt.
Sie machen einen Wahlkampf - der mächtigste Witz unserer Zeit.
Pro forma leben wir in einer Demokratie, was bedeutet, daß jeder einzelne Mensch
darüber zu entscheiden hat, was in der Lebensgemeinschaft, in der er sich
befindet, zu geschehen hat.

Worum kämpfen Politiker dann noch, außer den Menschen die Stimmen abzunehmen,
um
dann etwas ganz anderes zu machen, als die Menschen wollen?
NOKIA wurde von den Politikern reichlich bezahlt, um Arbeitsplätze zu schaffen.

Was haben die produziert und wer hat deren Gewinn bezahlt?

Das waren die deutschen Kinder und die deutschen Eltern der Kinder, die
unbedingt dauernd miteinander kommunizieren wollten.

Das kann heute jeder Schüler, wenn er es nicht als Selbstzweck sieht.
Sicher sind da keine Chromleisten dran, wenn er sich aus ein paar Einzelteilen
eine funkfähige Anlage baut. Aber - die Kommunikation läuft - ohne viel Geld.

Die Kommunikation mit der Phantasie, den schwarzen Mann zu kennen oder gar, er
selbst zu sein, ist bei Opfern sexueller oder militärischer Gewalt weit
verbreitet.
Heute nennt man es posttraumatisches Syndrom.

Um sich den Problemen der Kinderarbeit und der Förderung der Jugend nicht
stellen zu müssen, haben sich geile Böcke wie Clinton lieber mit der Idee
zufrieden gegeben, daß sein Nachfolger New Orleans hilflos einer
Naturkatastrophe überließ, um noch ein paar Milliarden zur Bekämpfung der
Bedrohung aus dem Osten aus den demokratischen Bürgern rauszuquetschen.

Hot-Schih-Man, Hit(Parad)ler, Tito, Sad-(i)am waren nur einige Wortspiele, die
sie den schwarzen Männern gaben, die sie selbst in ihren Phantasien von der
Lösung von Monarchien geschaffen und unterstützt haben.

Noch heute reden Eltern ihre Töchter mit 'Prinzessin' an, geben ihnen
Teddybären, die ihnen die Qual des Eisbären Knut nehmen sollen, und
erzählen
ihnen von stolzen Führern, die so gut sind, ihnen Arbeitsplätze zu verschaffen.

Den Kindern wird verschwiegen, daß es den schwarzen Mann nicht gibt.
Sicher kann jeder in dieser Welt mal den schwarzen Mann spielen - und viele
machen das Spiel mit.
Österreichische Anstreicher sind eigentlich sehr gut geeignet, alles Menschliche
in ein wirres Chaos zu setzen, ohne das jemand es merkt. Aber das bringen
deutsche Anstreicher inzwischen auch.

Deutschland ist inzwischen wieder so weit, seine Kinder in den Kampf gegen den
schwarzen Mann der Phantasien der Minister zu schicken.

Da es in Deutschland inzwischen aber nicht mehr den realen Arbeitsplatzmangel
der Demokratie, die Hitler gewählt hat, gibt, macht man aus dem Überfluß
der
Produktion in der Welt einfach ein sich gegenseitiges Anneiden, wie es in
Nordirland lange zwischen Christen lief.

Bevor wir Hungernden etwas geben, vernichten wir lieber die Nahrungsmittel, um
den Preis zu halten.

Den Preis wofür?
Soldaten gegen schwarze Männer loszuschicken kostet die Leute, die 1860 in den
Bürgerkrieg gegen sich selbst gingen, ohne bis heute die Welt in ihrem Parlament
zu haben, etwa 600 Milliarden Dollar pro Jahr.

Danke, schwarzer Mann, daß Du desa im Kern getroffen hast.

Angst ist wirklich nur Schwachsinn, der einzig Kluge ist der, der glaubt, der
schwarze Mann zu sein.

Harald






Gruß
Harald













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