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Re: Gute Verlage?

Von: lieselore warmeling (lieselore.warmeling@onlinehome.de) [Profil]
Datum: 05.08.2008 10:59
Message-ID: <g794p9$13j$1@online.de>
Newsgroup: de.etc.schreiben.prosa
Alexander Ausserstorfer wrote:
> In dem Posting <g74ana$nd$1@online.de>
>          "lieselore warmeling" <lieselore.warmeling@onlinehome.de>
> hat uns offenbart:

>> Sie wirkt, als sei sie dabei sich zu etablieren.
>> Die jetzige Lancierung hier fällt also sicher unter Werbemaßnahmen.
>>
>> Nicht dass ich damit ein Problem hätte, aber stimmige Aussagen über
>> deren Arbeits-und Zahlungsmoral wird sicher noch niemand machen
>> können.
>
> Das ist ein Book-On-Demand-Verlag. Ich kenne deren Konditionen nicht,
> aber in der Regel ist es so, dass man mehrere hundert Euro hinblättern
> muss, damit die ein Werk in das "Verlagsprogramm" aufnehmen.
>
> Beim Frieling-Verlag zahlt man für die gleiche Leistung in der Regel
> mehrere Tausend Euro. Das hängt damit zusammen, dass Frieling auch
> gleich "Start-Auflagen" von 1.000 Stück herstellen lässt. (Die
später
> oft wieder entsorgt werden müssen.)
>
> Gleich ist in beiden Fällen jedoch, dass so gut wie keine Vermarktung
> stattfindet. Diese Verlage warten oft darauf, dass bei ihnen Bücher
> zur
> Auslieferung bestellt werden. Leben tun sie meist auf Kosten der
> Autoren. Um den Absatz muss sich in solchen Fällen also der Autor
> selbst
> kümmern.

Wenn man das bei diesen einigermaßen renommierten Verlagen also auch selbst
tun muss, empfiehlt sich ja glatt die Methode einer guten Bekannten die mir
neulich ihre Kosten für eine Eigenverlegung genannt hat.
Wer also glaubt, das sei sein Traum, kriegt es durchaus wesentlich
preiswerter.

Zitat
Ich habe für 40 Bücher, je 252 Seiten, Cover mattglänzend,
incl.Versandkosten 300,-- Euro bezahlt (exakt um die 298,..)
Somit kostet mich das Buch 7,50
Zitatende

Erwähnen sollte man dabei, dass der Ehemann das Manuskript lektoriert hat
und der Sohn ein ansprechendes Cover entwarf, das Ergebnis ( Paperback) kann
sich durchaus sehen lassen.

Hier anzusehen:

http://www.gfluer.at/

sie bewirbt das Buch - und andere aus eigener Feder - also jeweils auf ihrer
Homepage.
Wieviel Sinn das hat, müsste man sie mal fragen.
Zumindest verrotten ihre Texte nicht in einer Schublade.
Nicht jedermanns Weg, aber anscheinend ein kostengünstiger und machbarer.

Lies



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