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Re: Nachtgedanken

Von: Karl Gross (karl_gross@gmx.de) [Profil]
Datum: 09.11.2007 15:04
Message-ID: <fh1ped$303$03$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.etc.schreiben.lyrik
Eva Bekker schrieb:
> Am  Thu, 08 Nov 2007 22:14:46 +0100 schrieb Karl Gross :
>
>> Hallo,
>> ein recht kleiner Kreis hier, wenn ich das richtig sehe?
>> Schön, schön. Ich schleiche mich im Schafspelz mal ohne
>> großes Aufsehen heran, mittels:
>>
>>
>> Nachtgedanken
>>
>> Stimmen einer lauen Nacht,
>> rühren meine Seele sacht,
>> Gedanken wollen Träumen,
>> und Friede meinen Weg mir säumen,
>>
>> Eine Brise meines Seins,
>> im Götterlicht des Kerzenscheins,
>> entschwebt auf dunklen Schwingen,
>> um Sanftmut mir zu bringen,
>>
>> jeder Zweifel schon ertrunken
>> alle Mauern sind versunken
>> in matter kühler Nordlichtpracht,
>> sank sie da nieder; dunkle Nacht.
>>
> Moin Karl,
>
> mir persönlich ist es ein bisschen zu fett. Ich stimme telamonia zu,
> es klingt schön, aber beim zweiten Lesen habe ich so meine Probleme
> mit Formulierungen wie "Götterlicht des Kerzenscheins". Auch scheint
> es mir inhaltlich seltsam, das die Seele "entschwebt" (sich also fort
> bewegt), um Dir Sanftmut zu *bringen*. "Suchen" wäre von der Logik
> her, glaube ich, stimmiger. Oder die Rückkehr müsste irgendwie
> angedeutet werden.
An die Rückkehr war gedacht, ich dachte eigentlich mit "bringen" an sich
wäre der Andeutung Genüge getan. hat anscheinend nicht funktioniert.
> Das gr0ße "T" im "träumen" ist wohl vertuppt, sowas
kommt vor.
Leider zu oft :(
>
> Ich bin gespannt, was wir von Dir zukünftig zu lesen bekommen. Ich
> vermute, da kommt noch allerhand Interessantes und Schönes von Dir!
> Dann man to!
>
>
> Achja, das noch: Der Titel gefällt mir natürlich sehr, ich habe ihn
> selbst mal für ein Projekt verwendet ;) Später wurde dann allerdings
> "Mondgedanken" daraus.
>
>
> Mit Grüßen von
> Eva

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