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Re: Einkaufsstreß mit Verkäufern

Von: Jochen Kriegerowski (joinvalid@smtp.ru) [Profil]
Datum: 27.03.2008 18:40
Message-ID: <fsgm91$g9h$03$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.etc.haushalt
"Günter Hackel" <G.Hackel@web.de> schrieb

> Service ist eine "Sache" die nicht nur erbracht sondern auch gefordert
und
> angenommen werden muss, soll sowas funktionieren.

Müssen muss ich gar nichts. Ich muss nicht jede "Sache" fordern
und nachfragen, wenn ich sie nicht brauche und nicht möchte.

>   Du tust Dir langfristig gesehen selbst keinen Gefallen wenn Du Geschäfte
> nur als Warenautomaten verstehst.

Du hast mich falsch verstanden. Beratung ja, wenn ich sie brauche
und gezielt Nachfrage.
Und dann zahle ich auch gerne dafür. Denn wie du richtig sagst
ist auch Service eine "Sache" und keine kostenlose Zugabe.
Aber ich möchte nicht ungefragt bei jeder Tüte Gummibärchen
beraten werden. Deshalb gehe ich auch nicht in ein Gummibär-
chen-Fachgeschäft (Ja: Selbst das gibt es!) sondern kaufe die in
Supermarkt.

Möglich, dass die Beratung in Läden irgend wann ausstirbt.
Aber da sogar ich manchmal Beratung möchte und damit keines-
falls allein bin, wird sich ein Markt für Berater ausbilden (in An-
sätzen ist das ja schon zu beobachten, z.B. bei Kleidung) die
ich bei Bedarf anheuern kann. Wirtschaft wandelt sich. Ich sehe
darin keinen Nachteil. Denn dann können sich z.B. Leute wie
du ganz einfach als Dienstleister anbieten und zum Beispiel
Leute wie mich gegen Honorar beim Keyboard-Kauf begleiten.
Wo siehst du da eine Service-Wüste? Ich sehe das Gegenteil.

Gruß
Jochen


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