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Re: Bewertungsabgabe für Käufer

Von: Werner Tann (wtann@gmx.at) [Profil]
Datum: 05.07.2008 12:47
Message-ID: <6d91p0F1eim9U1@mid.individual.net>
Newsgroup: de.etc.handel.auktionshaeuser
"Peter Schwarz" <newsgroups@cybernetz.org> schrieb:

>Seit der neuen Regelung habe ich ich sechs Artikel verkauft und dafür
>zwei negative erhalten. Mein 10 Jahre alter Account liegt jetzt bei 87 %
>und ist damit völlig wertlos.

Wenn die KF nun anfangen, hemmungslos Negative zu verteilen, hat in
absehbarer Zeit kein Ebay-VK, der eine Weile dabei ist, mehr ein 100%
positives Profil. Dann relativiert sich der Wert der Negativen von
selbst. Nimm z.B. Booklooker her. Tippe mal "Goethe" ein. Da hast Du
auf der ersten Trefferseite von 20 Anbietern gerade mal 5 (!), die
mehr als 99% positiv sind. Bei Ebay hast Du umgekehrt bei den meisten
99,x% oder 100%. Bei Booklooker scheinen den Käufern die
Rachebewertungen komplett am Popo vorbeizugehen. Was heißt das aber
für mich als Goethe-Käufer bei Booklooker? Daß das Angebot auf ein
Viertel schrumpft, wenn ich nur 99 oder 100% positive VK akzeptiere.
Also werde ich da z.B. für mich sagen müssen, okay, ich nehme ab 97%.

>Die beiden negativen waren völlig unberechtigt. Mal das Beispiel zu dem
>einem Fall:

Solche Extremfälle gibt es natürlich, ich glaube aber doch, das waren
und sind Ausnahmen. Im Deinem konkreten Fall hätte ich als Privater
(und bei unbescheinigter Sendung) nach der Negativen dem Typen die
Ware überhaupt nicht mehr oder nach 3 Monaten geschickt. Postrisiko.
Verarschen kann ich mich selber.

Ein Großteil der Negativen entsteht IMO aber nicht aus
Psychopathologie oder Gaunerei sondern aus gescheiterter Kommunikation
und Sturheit.

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