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Re: Nachträgliche Gebühren (PayPal) Digi-Trend com

Von: Harald Hengel (raldo-nospam@freenet.de) [Profil]
Datum: 05.07.2008 22:27
Message-ID: <g4ou5k$usd$03$7@news.t-online.com>
Newsgroup: de.etc.handel.auktionshaeuser
R.R.Kopp schrieb:

>> Die andere für dich bezahlen.
>>
> Wir alle bezahlen ständig für andere, und andere bezahlen ständig
> für uns. So funktioniert es nun mal.

Das siehst du falsch.
Beio der KK zahlen andere für dich, du nichts für andere.

>> So gesehen postiv für dich und für die Banken.
>>
> Dachtest du, die Kartengesellschaften arbeiten ehrenamtlich?

Eine eher unsinnige Bemerkung in diesem Zusammenhang.

> Sie bieten eine Leistung an, die offenbar gewünscht wird, und die
> selbstverständlich auch angemessene bezahlt werden soll.

Dann soll es auch der bezahlen der davon profitiert.
Das ist ja gerade das perfide an dem System.
Eine wenige profitieren, alle zahlen.

> Leider ist
> es den Banken mit Ihren EC-Karten gelungen, eine Front gegen
> Kreditkarten zu machen und das hinterwäldlerische EC-Kartensystem
> aufzubauen.

Nicht leider, glücklicherweise.
Das EC System liegt kostenmässig nur geringfügig über den
Handlingkosten des Bargelds.

> Dabei ist dies noch nicht mal ein System, jeder kocht
> ja sein eigenes Süppchen. Und die Menschen glauben auch noch, das
> sei fortschrittlich.

Was ist denn an Kreditkarten fortschrittlich?

> Schau dir mal an, wer Kreditkarten annimmt, und wer nicht.

Nur wer ausreichend große Margen hat.

> Bei Apotheken weiß ich es zufällig: es sind immer die kleinen
> Kramläden, die mit verkniffenem Mund sagen, dass es nicht geht. Die
> prosperierenden Unternehmen dagegen machen offenbar gute Geschäfte
> mit Kreditkarten.

Ich würde eher sagen dass manche Geschäftsführer zu blöd sind die
Kosten sinnvoll zu kalkulieren.
Es kann wird auch unter Image weggesteckt, indem man Verluste im
Einzelgeschäft inkauf nimmt, wenn das Jahresergebnis dennoch stimmt.
Die kleinen Läden kalkulieren genauer und denen gehen Kunden die ihne
keine Gewinne bringen am A**** vorbei.
Die großen leben von der Hoffnung, dass der KK Kunde auch mal was
großes kauft.

> Du kannst ja mal grübeln, für welche Infrastrukturen du so alles
> bezahlen musst. Wirtschaftsysteme funktionieren eben als Ganzes und
> lassen sich nicht in Einzelereignisse zersiedeln.

Hier geht es um ein Bezahlsystem, welches eher wenigen einen Vorteil
bringt aber letztlich von der Gesamtheit der Kunden bezahlt wird.

> Ich jammre ja auch nicht, weil ich bereits ein halbes Leben lang
> "Beiträge" an eine IHK abführen muss (und das nicht zu knapp!),
von
> der ich weniger als nichts weiß. Wenn die mir nicht allmonatlich
> eine Journaille schicken würden, die bloß den Papierkorb füllt,
> wüsste ich nicht mal, dass es sie gibt - von den
> Beitragsforderungen mal abgesehen. Nur mal ein Beispiel.

Das ist eine andere Baustelle.

>> Ach ja, mit den 20 Euro habe ich sehr knapp gerechnet, die
>> Unternehmen müssen ihre Zinsverluste durch die verspäteten
>> Zahlungen ebenfalls in ihre Preise einkalkulieren.
>>
> Krämerseelen, alles Krämerseelen!

Die Gewinne im Handel liegen bei 1-2% vom Umsatz, das sind 2% KK
Kosten nicht unbedingt Gewinnsteigernd.

> Und du rechnest milchmädchen.
> In vielen Ländern dieser Erde bekommt man bei Barzahlung Rabatt. So
> einfach ist das!

Du vergisst die Verträge mit den KK anbietern.

Die lassen derartiges nichts zu.
Die Vertragsbedingungen sind klar umrissen, per KK darf nur der Preis
kassiert werden der bei Barzahlung auch fällig wäre.

Möglicherweise haben andere Länder sinnvollere Gesetze, die derartige
Verträge mit KK Unternehmen nicht zulässig machen, möglicherwiese wird
einfach gegen die Verträge verstossen.

> Aber da gibts ja auch schon wieder diese Deutschtümelei: Rabatte
> sind baba.

Rabatte dienen im Wesentlichen dazu den Käufer zu täuschen.

Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
http://www.godwars.de/gw/index.jsp?id68



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