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Eine Reise nach Bodrum

Von: fernsehkoch@googlemail.com [Profil]
Datum: 15.07.2008 06:58
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Eine Reise nach Bodrum in die Türkei
Author Selzer-McKenzie
ässe wummern, Laser¬blitze zucken, eine gro¬ße    Menschenmenge wie
gt
sich schweißge¬badet im Takt. Die „Halikarnas Disco" ist das Open-Air
-
Er-eignis von Bodrum - und das schon seit 29 Jahren. Rund 5000
Nachtschwärmer haben auf der riesigen Tanzfläche ,  Platz. Hier
mischen sich Italie¬ner und Schweden, plaudern i Holländer mit Russen,
feiern Engländer mit Franzosen: Völ-kerverständigung beim Urlaub in
der Türkei. Dass dies so rei¬bungslos funktioniert, liegt nicht nur am
milden Klima, es hat auch mit Bodrum selbst zu tun. Ein
unvergleichlicher ,  Charme  liegt   über  diesem Badeort.
Schön wie ein Feuerwerk
Weiße Häuser schmiegen sich t  an eine Doppelbucht, im Hafen 1
dümpeln Yachten aus Istanbul 1  und Monte Carlo. In Sichtwei¬te thront
auf einer schmalen i  Landzunge die mächtige Kreuz-|   ritterburg St.
Peter. In einem |  der Wehrtürme hat sich eine ; originelle Weinstube
einge-richtet. Zum Doluca, einem i trockenen Rotwein, gibt's den J
traumhaften  Rundblick  auf f Stadt und Mittelmeer gratis > dazu.
Richtig ins Schwärmen kommt man aber erst im anti¬ken Theater auf der
anderen Seite der Bucht. Weit wandert der Blick bis hinaus in die
In¬selwelt der Ägäis. Unvergess-lich wird das Spektakel bei
Sonnenuntergang:  Die  Alt-stadtgassen   schimmern   in violetten
Pastelltönen, und zu-

sämtlichen Rottönen-schöner als jedes Feuerwerk.
Sonnenschein garantiert
Danach trifft man sich zum Sundowner in der „Veli Bar", verabredet
sich zum Dinner in einem der Fisch-Restaurants in der Cumhuriyet Cad.
Wer nun nicht zum Abhotten in die Dis¬cos weiterzieht, nimmt noch ein
paar Drinks in der Barstra¬ße: Bodrum ist ein In-Ziel für Szenegäng
er.
Aber auch für Urlauber, die einfach nur Son¬ne (300 Sonnentage im
Jahr) und südliches Flair genießen wollen. Gleich vor der Stadt, in
Gümbet und Bitez, dehnen sich feinsandige Strände. Ge-schmackvolle
Hotels und Feri¬enanlagen sind hier entstan¬den, einige so angelegt
wie ein kleines türkisches Dorf.
Zu versteckten Stränden
Wer Einsamkeit sucht, fährt mit dem Leihwagen oder Dol-mus
(Sammeltaxi) ins grüne Hinterland der Bodrum-Halb-insel. Zwischen
Hügeln ducken sich kleine Dörfer und Fischer¬orte. Minarette ragen wi
e
Blei¬stifte in den blauen Himmel. In der Felsenküste verstecken sich
Badebuchten wie zum Bei¬spiel die beliebte Camel Beach.
Romantischer Fischerort
Ein Geheimtipp ist das Fischer¬städtchen Turgutreis. Weiße Häuser u
nd
Minarette liegen rund um den bunten Hafen verstreut. Kinder haben
Angel¬schnüre ins Wasser geworfen, auf den Booten flicken Fischer ihre
Netze. Bis zum Strand sind

Fisch und antike Mauern
Samstags verwandelt sich der Ort in einen riesigen Basar. In allen
Gassen duftet es jetzt nach Gewürzen und Kebab, und bei Leder- und
Textilhänd-lern kann man Taschen, Jeans und T-Shirts zu günstigen
Prei¬sen erwerben.
Ein Stück weiter: Gümüslük. Eigentlich besteht der auto-freie Ort n
ur
aus einer langen Reihe Fisch-Restarants. Auch Einheimische kommen
gern: Man speist an einfachen Holz¬tischen frisch gegrillten Okto-pus
oder Steinbutt und blinzelt unter wuchernder Bougain-villea in die
romantische Nach-mittagssonne.
Oder bewundert die Ruinen der antiken Stadt Mindos, die vor Gümüslük
-
vom Meer-wasser umspült - die Jahrtau-sende überdauert haben. Mu-tige
Gäste können durch die alten Mauern sogar zu einer vorgelagerten Insel
waten, wo nur wilde Kaninchen und Ei-dechsen leben.

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