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Makuladegeneration

Von: selzermckenzie@aol.com [Profil]
Datum: 19.07.2008 07:21
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Makuladegeneration
Author Selzer-McKenzie

Die Altersbedinqte Makuladegene¬ration (AMD) ist die häufigste
Ur¬sache für hochgradige Sehbehin¬derung im Alter. Insbesondere
jen¬seits des 70. Lebensjahres wächst die Gefahr, eine AMD zu
entwickeln, zunehmend. Es handelt sich um VerŠnderungen derzentralen
Netzhaut, im Speziellen der als »Makula« be¬zeichneten Stelle des
schärfsten Se¬hens. Aus diesem Grund betreffen die ersten Signale der
Erkrankung das zentrale Sehfeld. Wegweisend für die Diagnosestel¬lung
ist eine Untersuchung beim Augenarzt in der entsprechenden
Altersgruppe. Der Augenarzt kann dann den Patienten ausführlich über
das Krankheitsbild aufklären und rechtzeitig entsprechende
Vorsor¬gemaßnahmen oder Behandlungen einleiten. Da die AMD schmerzlos
verläuft, muss der Patient dahin¬gehend sensibilisiert werden, die
Netzhautmitte eines jeden Auges selbst zu testen.
Selbsttest mit Amsler-Gitter
Einsatz findet hier das sogenannte »Amsler-Gitter«. Dabei handelt es
sich um ein kariertes Blatt Papier mit einem im Zentrum markierten
Punkt. Dieser wird im Leseabstand mit jedem Auge einzeln fixiert und
«geprüft, ob das zentrale Karo-Mus¬ter Verzerrungen aufweist oder
nicht. Sollte an einem Auge eine starke  Zunahme  dieser  Verzer-

werden, so ist die rasche Vorstel¬lung beim Augenarzt angeraten. Die
Wahrscheinlichkeit, dass sich in diesem Fall die etwas stabilere tro-
ckene Form der AMD in eine insta¬bile und schneller voranschreitende
feuchte Form umgewandelt hat, ist
dann besonders groß. Der Grund für diesen »Selbst-Test« ist,
mögl
ichst
schnell feuchte Stadien der AMD zu identifizieren, denn nur dann sind
Therapieoptionen möglich und er¬folgversprechend. Ohne einen
der¬artigen Test würde die Erkrankung meist erst dann vom Patienten
er¬kannt werden, wenn sie bereits das zweite Auge befallen hat, da das
bessere Auge über lange Zeit das schlechtere kompensieren kann.
Stärker gefährdet für eine AMD sind auch Patienten, bei denen AMD-
Fäl¬le gehäuft in der Familie aufgetre¬ten sind, des Weiteren
Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Diabetes, hellhäutige Patienten und Raucher.
Bei trockener AMD kann mit dem Au¬genarzt der Nutzen des Einsatzes
bestimmter Nahrungsergänzungs-mittel diskutiert werden, ebenso
Sonnenschutz und »Amsler-Test«. Bei feuchter AMD sollten - nach
ent¬sprechender Diagnostik - frühzei¬tig medikamentöse oder operati
ve
Behandlungsmöglichkeiten geprüft werden.
In jedem Fall können vergrößernde Sehhilfen auch bei Nicht-Anspre-che
n
oder fehlendem Nutzen der Therapie die Lesefähigkeit wieder¬herstellen
oder verbessern.

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