Re: Gutes Navi ?
Von: Wolfgang Soergel (wsoergel@lnt.de) [Profil]
Datum: 19.04.2008 19:06
Message-ID: <fud8rt$jtl$1@online.de>
Newsgroup: de.etc.fahrzeug.auto
Datum: 19.04.2008 19:06
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Newsgroup: de.etc.fahrzeug.auto
Radbert Grimmig wrote: [...] > Aber die Software-Entwicklung lässt sich ja auch anderenorts zu > "wohlbegründeten Vermutungen" herbei, etwa bei den > Geschwindigkeitsprofilen von "schnellen", "normalen" und "langsamen" > Pkw oder einer "optimalen"/"attraktiven" Routenführung (Optionen beim > Navigon, neben "schneller" und "kurzer" Route). > Auch da gibt es aber jede Menge Müll. Ich habe z.B. vor einigen Wochen eine mir eigentlich bekannte Route ins europäische Ausland (Raum Erlangen nach Hyeres in Südfrankreich) von mehreren Online-Routenplanern (letztlich den ersten 5, die man bei einer Google-Suche nach "Online Routenplaner Europa" bekommt) rechnen lassen. Eigentlich wollte ich nur einen sauberen Aufschrieb der Autobahnummern bei der Umfahrung von Mailand bekommen. Was auffiel: Durch geschickte Eingabe der Parameter bekam ich jeden Planer dazu die erwiesenermaßen günstigste Route (Ulm-Lindau-San Bernardino-Mailand-Genua-Hyeres) im Grunde zu wählen. Aber irgendwelche kleineren, sinnlosen Ecken hatte jeder drin. Keiner kam z.B- auf die Idee (abends) die österreichische Autobahngebühr zu sparen und die 10km durch Bregenz zu fahren (tagsüber siehts anders aus). Bei Optionen "Maut vermeiden" kommen völlig abstruse Vorschläge zustande - man kann nicht selektiv in einzelnen Ländern oder auf einzelnen Abschnitten angeben, was in diesem Fall aber durchaus Sinn machen würde. Auch sonst nette Kleinigkeiten. Der Abschuss war einer bei der Option "kürzeste Route": Es wurde vorgeschlagen, ab Genua mit der Fähre nach Korsika zu fahren und von dort mit der nächsten Fähre zurück nach Toulon. Spart in der Tat 200km... Dass alle im Zielgebiet eine seit Jahren gesperrte Straße benutzen wollten ist wohl dem Kartenlieferanten anzulasten. Fazit: Mit Ortskenntnis, Erfahrung und Instinkt bringt der Mensch offensichtlich noch bessere Routen (gemäß persönlichem Zeit-Geld Kompromiss) zustande, auch wenn der Routenplaner (egal ob im Navi oder online, der Algorithmus ist der grundsätzlich gleiche) einen normalerweise sicher ans Ziel bringt. Ach ja: Ich bin dann doch ohne Aufschrieb (und ohne mich zu verfahren oder eine Karte zu benötigen) um Mailand herum gekommen, das was die Online-Tools anboten war teils einfach verwirrend und unleserlich, teils fehlten die wichtigen Informationen (Autobahnnummern). Da ist ein Navi natürlich besser. VG Wolfgang[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Peter Stotz (19.04.2008 20:37)
- Ren¨¦ (19.04.2008 21:15)
- Wolfgang Sörgel (22.04.2008 20:56)
