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Re: Web 2.0 Finanzierung

Von: Heinrich Butschal (debs@butschal.com) [Profil]
Datum: 23.10.2007 12:27
Message-ID: <ffkilp$ua0$1@svr7.m-online.net>
Newsgroup: de.etc.beruf.selbstaendig
Gerrit Brodmann schrieb:
> Heinrich Butschal <debs@butschal.com> wrote:
> 
>> Gerrit Brodmann schrieb:
>>> Heinrich Butschal <debs@butschal.com> wrote:
>>>
>>>> Gerrit Brodmann schrieb:
>>>>> Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> wrote:
>>>> ...
>>>>>> deiner Meinung nach die Reise gehen? Wieviel % eines Jahrgangs
sol
len ein
>>>>>> Studium beginnen? Und was sollen die danach machen?
>>>>> Sorry, aber das muß immer noch jeder selber für sich
entscheide
n. Ich
>>>>> will niemand zum Studium zwingen, ich will es nur jedem
ermöglich
en.
>>>> Aber eine Gemeinschaft muss wissen welche Steuerungselemente sie ein
setzt um
>>>> bestimmte Ziele zu erreichen.
>>> Hier wäre es ggfls Arbeit zu schaffen, welche kein Studium benöti
gt.
>> An welches Steuerungselement denkst Du hier?
> 
> Erleichterung der bürokratischen Hindernisse zur Selbständigkeit (u
nd
> Jobschaffung) und das Geld, welches den grossen in den Hintern
> gesteckt wird, lieber für den Mittelstand bereitstellen.

Bei geeigneterer Wortwahl wäre es leichter Dir zu antworten. Bitte bemü
he Dich.
Zuerst finde ich das die Selbständigkeit keineswegs übermäßig mit

bürokratischen  Hindernissen gespickt ist.
25 Euro in der Stadtverwaltung für eine Gewerbezulassung und schon geht
es los.
Jedoch leben wir in einer bereits entwickelten arbeitsteiligen Gesellscha
ft
die dafür auch viele Regeln braucht. Prinzipilell gesehen, meine ich. Ü
ber
Details und Einzelregelungen lässt sich diskutieren.
Zum Zweiten sind sich etliche nicht bewusst das Ein Unternehmen zu führ
en
erhebliches  Wissen, Kapital und Einsatz erfordert. Das lässt sich hier
von
Neuen sehr schön nachlesen

Aus beiden folgt, das die Förderung von Unternehmern zwar ein mittelfri
stiger
Ansatz zur Schaffung von Arbeitsplätzen sein kann aber bestimmt kein
Allheilmittel ist.

Fällt Dir noch ein Steuerungselement ein um Arbeitsplätze zu schaffen
?
Vielleicht ein wirksames?
....
>> Jetzt bin ich aber schwer irritiert, hast nicht gerade Du geschrieben 
das
>> jeder subventioniert auch Mehrfachstudiengänge gekommen soll? ist ni
cht gerade
>> dieser Punkt ein Hauptdiskussionspunkt?
> 
> Ja/Nein. Bafög (sprich Lebenshaltungskosten) für Erststudium in
> Regelstudienzeit. Danach soll das Weiterbilden immer noch kostenlos
> sein, aber jeder muss sehen, wie er sich den Lebensunterhalt verdient.
> 
> Sprich im Prinzip die alte Regelung mit dem Unterschied, daß eben
> jeder fürs Erststudium Bafög bekommt und nicht nur der, der die
> "Armut" der Eltern nachweisen kann.

Aber auch dann würdest Du Dein Zweitstudium ja nicht finanziert bekomme
n, oder?
> 
>>>> Das bedeutet nicht im Umkehrschluss das sie es auch zwingend verbiet
en müsste.
>>> Was aber versucht wird 8-(
>> Was wäre mir neu.
> 
> Es wird versucht die Hindernisse so groß zu machen, daßes sich keie
nr
> mehr leisten kann. Kommt im Prinzip auf das Gleiche raus wie ein
> Verbot...

Wieso, wenn sich sogar Rentner zum Studium anmelden dürfen? Wo sind die

Hindernisse für diejenigen die Ihren Lebensunterhalt und die geringen
Studiengebühren gesichert haben?


Mit freundlichem Gruß,
Heinrich Butschal
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