Was machen nach dem Abitur?
Von: Rudolf Schmidt (exelmes@t-online.de) [Profil]
Datum: 24.02.2007 18:15
Message-ID: <erprrc$s4b$00$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.etc.beruf.misc
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Hi, ich mache gerade Abitur und überlege, was ich danach beruflich machen werde. Ich schreibe jetzt etwas über meine Interessen und Talente und würde mich freuen, wenn ich Ratschläge zur Berufswahl bekomme. Erstmal allgemein. Mich interessiert Mathe, Politik und Sport am meisten. Ich war mein ganzes Leben schon sportlich und achte seit paar Jahren intensiv auf gesunde Ernährung. Mathe deswegen, weil alles schön logisch ist und man sich gut in das Thema hineinversetzen kann. Einige Leute meinen Physik wäre ähnlich, aber dem muss ich widersprechen. Physik ist deswegen für mich uninteressant, weil es meiner Meinung nach zu uneinheitlich ist. Für die gleichen Ausdrücke werden andere Variblen eingesetz und das mag ich nicht. Es ist alles etwas unorganisierter und Mathe baut wirklich aufeinander auf. Biologie interessiert mich nur soweit es für meine Gesundheit wichtig ist. Zu detailierte Erkenntnisse stört mich und ich sehe auch nicht ein, dass ich sowas im Leben wirklich brauche. Politik interessiert mich, weil ich gerne Menschen beobachte und analysiere. Das klingt etwas arrogant, weil dadurch der Eindruck erweckt wird, dass ich mich über Menschen stelle und sie wie ein niederes Geschöpf von oben betrachte, aber dem ist nicht so. Ich beobachte gerne und mich interessiert es mich mit den Problemen der Gesellschaft auseinanderzusetzen und darüber zu philosopieren. Natürlich gibt es nicht DIE Lösung, aber im gewissen Rahmen kann man die Gesellschaft durch gute Ideen verbessern. Klar sollte natürlich sein, dass man nicht für alle Seiten die ideale Lösung findet. Außerdem rede ich gerne in Politik und Deutsch, weil man auf diese Weise spontane Gedanken schnell loswerden kann ohne sich lange zu beschäftigen wie man sie formuliert. Natürlich sollte man nicht jeden Stuss ablassen, aber im Schriftlichen muss man eher überlegen bis die gleiche Idee übermittelt wird. Weniger interessant, aber interessant genug mich nebenbei beruflich damit zu beschäftigen, wäre Englisch und Theologie (Philosophie). Englisch zu reden mag ich, weil man seine Gedanken direkt und schnell äußern kann (natürlich langsamer als im Deutschen, aber schnell genug). Das Schreiben in Englisch mag ich nicht, weil die Fehler deutlicher ins Auge fallen und man so intensiver am Schreiben sitzen muss und das auf die Dauer belastet. Theologie und somit Philosophie (Religion, Ideologien, hat auch viel mit Politik zu tun, sodass sich die Themen überkreuzen) interessiert mich auch, weil es wie bei der Politik um Menschen und Gesellschaft und deren Probleme geht. Ich habe mir folgendes für die Zukunft überlegt. Falls es irgendwo Unreimheiten gibt, bitte ich euch mich darauf aufmerksam zu machen. Ich hätte mir überlegt etwas mit Wirtschaft und Politik zu studieren. Als erstes habe ich an Wirtschaftswissenschaften gedacht und mir Politikwissenschaften offen gehalten. Nach einiger Zeit wurde klar, dass ich für Politikwissenschaften nicht das nötige Talent mitbringe, weil man sprachlich sehr flexibel sein muss und mir Sprache etwas schwerfällt. Dafür fällt mir Mathe leichter. Außerdem wird es schwierig nach einem Studium eine geeignete Arbeitsstelle zu finden. Besser ist da Wirtschaftswissenschaften. Das Problem da ist, dass zu 90% alle Lektüre in Englisch ist und ich mich intensiv durchlesen muss. Bei Vokebelproblemen wird es nervig, weil man nachschlagen muss und man dadurch die Geduld verliert. Ansonten hat das Fach sehr viel mit Mathe und Politik zu tun, was mir sehr gefällt. Ein weiteres Problem ist, dass ich gerne etwas mit Sport in meinem Beruf hätte. Ich kenne einen Wirtschaftswissenschaftler persönlich, der sich über gesundheitliche Probleme beklagt, weil er seiner Meinung nach wegen dem Beruf keine Zeit gehabt hat sich sportlich fitt zu halten, sodass es ihm jetzt etwas schlechter geht. Daher wäre es für mich optimal, auch wegen der Gesundheit, dass mein zukünftiger Beruf Sport als Pflicht miteinbringt, weil ich manchmal Probleme habe selber die Deziplin aufzubringen nebenbei selbstständig Sport zu treiben. Aus diesem Grund habe ich an die Bundeswehr gedacht. Als Offier kann man u.a. Wirtschafswissenschaften oder Wirtschaftsinformatik studieren und es ist pflicht sich körperlich fitt zu halten. Außerdem sind sehr viele politische Themen am Start, weil man viel mit Menschen zu tun hat. Die einzigen negativen Aspekte sind 1. Man muss spezielle Voraussetzungen erfüllen, da nicht jeder genommen wird. 2. Man ist von seiner Familie getrennt, was bedeutet, dass man in gewisser Weise Freiheit aufgibt, weil man dadurch mit anderen fremden Menschen zusammen ist. 3. Man lebt unter Befehlen, was Stress bedeuten kann und da Stress ungesund ist, sich dementsprechend negativ auf die Gesundheit auswirken kann. 4. Man unter Umständen im Krieg fallen kann. Ich denke, es wäre naiv anzunehmen, dass man als Soldat nicht am Krieg beteiligt sein wird (auch vor Ort), in dem man der Gefahr ausgesetz wird zu fallen. Das sind bis jetzt meine Zukunftvorstellungen. Kann mir jemand Ängste nehmen, mir Ratschläge geben oder auf Dinge aufmerksam machen, die wichtig sind, um meine Pläne zu ergänzen Würde mich freuen Rudi[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Meinhard Weiss (25.02.2007 15:04)
- Kai-Olav Roscher (25.02.2007 22:09)
- Frank-Christian Kruegel (26.02.2007 22:11)
- Ein Mann von irgendwo (02.03.2007 02:23)
