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Re: Mal ins Ausland gucken

Von: Jakob Saga (jakob_saga@web.de) [Profil]
Datum: 07.07.2008 20:46
Message-ID: <48726483$0$6616$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net>
Newsgroup: de.etc.bahn.stadtverkehr
OK, ich merke du bist kein Anhänger dieser Technik.

Hans-Joachim Zierke schrieb:
> Jakob Saga schrieb:
>
>
>>> Und der Vorteil gegenüber dem Zahlen mit Bargeld ist dann ... was?
>> Meinst du für den Nutzer? Lass mich überlegen:
>> - die Fahrpreise sind geringfügig kleiner, wenn man mit der Octopuskarte
>> zahlt
>
> Hast Du die Kreditkosten abgezogen?
>
>

Den Punkt darfst du mir gerne näher erklären - meinst du, den Vorteil,
den der Betreiber darus hat, mein Geld schon vor dem Erbringen der
(Beförderungs)Leistung zu haben?

>
>> - du musst nicht nach dem passenem Kleingeld suchen, dadurch lässt sich
>> der Vorgang "Ticketkauf" sehr viel schneller abwickeln (am Drehkreuz
nur
>>    deine Karte - geht auch in der GEdbörse/Handtasche/etc. - in die
Nähe
>> des Lesegerätes bringen)
>
> Das läßt sich sehr viel besser, schneller und effizienter dadurch
> bewerkstelligen, daß man kein Drehkreuz hat.
>

Gibt es Beispiele hierfür? Meine ich völlig ernst, interessiert mich,
denn das Prinzip in HK habe ich eigentlich als sehr gut empfunden.
Wenn es aber besseres gibt - wieso nicht. Würde mich aber interessieren
wo, vielleicht komme ich ja mal hin, um es mal vor Ort zu sehen.

>
>> - funktioniert auc, wenn du dir eine flasche Wasser z.B. bei 7eleven
>> kaufst -  ich persönlich (und scheinbar viele andere auch) mögen
>> Kleingeld nicht besonders
>
> Geld in Form von ¤-Münzen und -Scheinen hat eine absolut phantastische
> Eigenschaft: Man kann damit überall(!) bezahlen.

Stimmt so nicht - ich brauche nur ca. 10min mit de ad zu fahren, um
schon eine sehr eingeschränkte Annahme von EUR zu haben.
Ausserdem verbringe ich pro Jahr mehrere Monate an Orten, in denen EUR
definitiv nicht als Zahlungsmittel angenommen wird.

Da kannst du mir glauben, dass ich sehr dankbar bin, dass solche Krücken
wie:

> Ich kenne aus
> Fernfahrertagen noch die Prozedur, mehrere Geldbörsen mit Franc, Gulden,
> undweißichnochalles mit mir herumzutragen, dazu eine Sammlung
> verschiedenster Karten (in Frankreich brauchte man für Münztelefone
> damals immer Karte, während der Krempel in Deutschland noch nicht Platz
> gegriffen hatte), es gab extra speziell konstruierte
> Fernfahrer-Geldbörsen, um das ganze Geraffel unterzubringen.
>

dank Kreditarten & Co. nur noch selten notwenig sind.

> Jetzt sind wir in der glücklichen Lage, bis nach Palermo, Malaga, Athen
> ganz offiziell, und selbst in New York inoffiziell mit dem bezahlen zu
> können, was wir sowieso in der Tasche haben, und einige Bahn-Manager
> sind der Meinung, daß sich die Leute das gefallen lassen: Den ganzen
> Scheiß wieder am Hals zu haben, mit einer Karte für Aachen, einer
für
> Lüttich, einer für Heerlen...
>

Ja, Einzellösungen bringen auch m.E. nichts - bargeldloses Zahlen, am
besten über Grenzen hinweg - dagegen sehr viel.


Jakob

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